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Umbau

Zum Jahresende zieht das „Jukuz“ um

Eigentlich sollte das Quartier des Jugend- und Kulturzentrums (Jukuz) im Bürgerhaus nur ein knappes Jahr dauern. Daraus werden nun aller Voraussicht nach am Ende zwei Jahre werden.
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Handwerker mauern das neue Außentreppenhaus für das Jugend- und Kulturzentrum in der Borngasse auf.

© Michael Rinde

Kirchhain. Ein Baukran signalisiert seit einigen Wochen bereits von weitem, dass am Gebäude in der Borngasse 29 etwas im Gange ist. Seit Anfang Juni laufen die Umbauarbeiten an dem alten Büro- und Wohngebäude. Außen wächst das künftige zweite Treppenhaus in die Höhe. Damit schafft die Stadt den von der Brandaufsicht verlangten zweiten Rettungsweg für das Gebäude. Im Inneren des Gebäudes sind die Handwerker ebenfalls bei der Arbeit. Dort wird entkernt und renoviert.

Bis zum Beginn der Arbeiten ist weit mehr Zeit vergangen, als von der Stadtverwaltung seinerzeit erwartet wurde. Die Stadt hatte das Haus auf dem Wege eines Tauschgeschäfts vom Investor für das Einkaufszentrum an der Mühlgasse bekommen. Das ehemalige Jukuz-Gebäude fiel der Abrissbirne zum Opfer und das Team zog in das Obergeschoss des Bürgerhauses. Dieses Provisorium sollte nur ein Jahr dauern. Doch daraus werden am Ende jetzt wohl zwei Jahre werden. Bis zum Jahresende soll das Jukuz-Team in sein endgültiges Domizil umziehen können.

Billig ist der Umbau des Hauses in der Borngasse 29 keineswegs, auch wenn die Stadt Kirchhain sehr von Fördergeldern profitieren wird. Allein der jetzt laufende erste Bauabschnitt ist mit einer halben Million Euro veranschlagt, von denen die Stadt 326.000 Euro aufbringen muss. Diese Zahl nannte der Magistrat zuletzt in der Antwort auf eine Parlamentsanfrage von Olaf Hausmann (SPD). Im künftigen Jukuz in der Borngasse wird es unter anderem im Erdgeschoss ein Jugendcafe im Sinne der offenen Jugendarbeit geben. Das Jugendzentrum bekommt weitere Räume im ersten Obergeschoss. Noch mehr Platz gibt es in den beiden darüber liegenden Etagen.

von Michael Rinde

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