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Zum Finale geht es gruselig zu

Ferienspiele Zum Finale geht es gruselig zu

Abgeschnittene Finger, Spinnennetze und Kinderbowle mit Glasaugen: Bei der Halloweenparty der Stadtallendorfer Herbstferienspiele übte sich der Gespenster­nachwuchs im Gruseln.

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Das waren einige der jungen, passend gekleideten Partybesucher im gruseligen Jugendzentrum.

Quelle: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. Wer am Freitagabend im Stadtallendorfer Jugendzentrum vorbeischaute, traf auf schaurige Gestalten. Vor allem die Kinder und Jugendlichen hatten sich entweder die Gesichter aufwendig geschminkt oder sich komplett in ein Gruselkostüm gesteckt.

Von den Decken und Wänden lachten gruselige Kürbisfratzen, Spinnen hatte ihre Netze zwischen den Wänden gespannt und Bässe wummerten durch den Raum. DJ „Sash“ Sascha Simon legte die passende Musik auf und sorgte für Stimmung bei den jungen Partybesuchern. Die Party war ein Höhepunkt des Herbstferienprogramms.

Während der zweiwöchigen Ferien hatten Stadtjugendpfleger Walter Mengel, Daniel Witt, Sebastian Richter, Ute Grigoleit und die beiden Praktikanten Kim Kolwe und Daniela Metzler dafür gesorgt, dass den Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 16 Jahren wieder ein Programm geboten wurde.

Die insgesamt 36 verschiedenen Angebote hatten wieder voll den Geschmack des jungen Publikums getroffen. „Wir waren komplett ausgebucht“, erzähl Daniel Witt. Bei einigen Veranstaltungen habe man sogar eine Warteliste geführt. „Viele mussten eine Absage verkraften“, so Witt. Insgesamt nahmen knapp 400 Kinder an dem Herbstferienprogramm teil. „Dabei sind die 80 bis 100 Besucher, die wir zur Halloweenparty erwarten, nicht mitgerechnet“, erklärte Witt.

Organisiert hatte die große Halloweenparty mit „der Reise ins Zombieland“, Limbo-Tänzen, Spielen und der Zerschlagung der „Pinata“ - einer selbstgebastelten und mit Süßigkeiten gefüllten Figur aus Pappe, Daniela Metzler gemeinsam mit der 20-köpfigen Mädchengruppe des Jugendzentrums. Die Gruppe hatte ein schauriges Büfett mit „abgeschnittenen Fingern“, „Kinderbowle mit Glasaugen“ und vielen weiteren Speisen mit Gruselgarantie für die jungen Halloween-Fans zubereitet.

Filmprojekt wegen großen Erfolgs wiederholt

Als einer der vielen Höhepunkte des Herbstferienprogramms nannte Sebastian Richter die Fahrt nach Frankfurt mit einem Besuch des Radiosenders HR3. 15 Kinder durften am Ende des Besuchs sogar ein Hörbuch aufnehmen.

Bereits während des Osterprogramms war das Filmprojekt „Start-Stop-Motion“ (die OP berichtete) so gut angekommen, dass es wiederholt wurde. Über drei Tage hatten die jungen Teilnehmer Legofiguren zum Leben erweckt, einen Film aufgenommen und diesen mit Musik unterlegt. „Fast nebenbei haben wir hierbei auch das Urheberrecht erklärt“, erzählt Daniel Witt.

„Kürbisschnitzen“ war in diesem Jahr ein weiteres beliebtes Angebot, an dem 40 Kinder teilnahmen. „Wir hatten Glück mit dem Wetter, keinen Tag hat es geregnet. So konnten wir wie geplant mit Blättern und Ästen Kunstwerke legen oder auch Äpfel sammeln, die zu Saft verarbeitet wurden“, zählt Witt weitere Aktivitäten auf.

Neben Töpfern, dem Schnitzen von Schwirrholz, einem Pferdeangebot, Modellbau, Herbstbasteln mit Kastanien, Drachenbau, einem Brettspiele­abend, einer Wanderung und einer Harry-Potter-Lesung gab es auch das beliebte „Fifa-17-Turnier“.

„Es hat alles gut geklappt, die Aktionen waren sehr gefragt und kamen gut bei den Kindern an“, resümiert Witt.

Die Fortsetzung folgt: In den Osterferien wird die Stadtjugendpflege wieder zahlreiche Angebote an Kinder und Jugendliche machen.

von Karin Waldhüter

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