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Zum Bauklötze staunen

Bildhauer-Symposium Zum Bauklötze staunen

Ortrud Sturm ist die einzige hessische Künstlerin, die sich vom 31. August bis zum 6. September mit einer Arbeit am Kirchhainer Bildhauer-Symposium beteiligt.

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Kaum zu glauben, aber Ortrud Sturm will diese filigrane Skulptur aus einem Baumstamm sägen. Repro: Kerstin Ebert

Kirchhain. Die aus Rödermark stammende Bildhauerin wird gemeinsam mit zwei Kollegen auf dem noch namenlosen neuen Platz am Bahnhof arbeiten und unter den Augen der Passanten und interessierten Bürger eine spektakuläre Skulptur mit dem Namen „Ge-loest“ schaffen, die einen fragilen Würfelturm zeigt und einfach zum Bauklötze staunen ist.

Das Besondere: Ortrud Sturm wird die Würfel nicht zusammensetzen, sondern aus einem 2,20 bis 2,60 Meter langen Baumstamm mit einem Stammdurchmesser von 45 bis 60 Zentimetern an einem Stück aussägen. Den passenden Stamm aus Eichenholz wird das Forstamt Kirchhain liefern, das die Künstlerin sponsert.

Zum Abschluss des Symposiums werden die Kirchhainer Bürger und eine Fachjury gemeinsam die Siegerarbeit küren. Diese Skulptur wird dann von der Stadt angekauft und in den Kirchhainer Skulpturenpfad integriert.

Ortrud Sturm, die in Flensburg Bildhauerei studierte, hat bereits mehrere Arbeiten geschaffen, die in Hessen, in Mecklenburg-Vorpommern und in Österreich im öffentlichen Raum stehen. Sie gewann mehrere Kunstpreise, stellte ihre Arbeiten im In- und Ausland aus und beteiligte sich an zahlreichen Symposien.

von Matthias Mayer

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