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Zäune halten Wild von jungen Bäumen fern

Förster Zäune halten Wild von jungen Bäumen fern

Die Mitarbeiter der Revierförsterei Neustadt pflanzten seit dem Frühjahr mehr als 23.000 Bäume. Nun umzäunen sie die entsprechenden Gelände zum Schutz vor Wild.

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Neustadts Revierförster Klaus Schild (von rechts) und Bürgermeister Thomas Groll beobachten Ryszard Janik und Grzegorz Szymendera, wie sie zum Schutz der jungen Bäume vor »Wildverbiss« Zäune im Wald aufstellen. (Foto: Florian Lerchbacher)

von Florian Lerchbacher

Neustadt. „Das sieht zwar nicht schön aus, muss aber sein“, kommentiert Neustadts Revierförster Klaus Schild die neuen Zäune im Wald. Seine Mitarbeiter haben rund 23.000 Bäume auf 4 Hektar gepflanzt – vorwiegend Laubholz wie Eichen, Roteichen, Buchen und Wildobst, aber auch 2.500 Douglasien zur wirtschaftlichen Aufwertung des Waldes. „Eichen und Douglasienkulturen brauchen in den ersten drei bis vier Jahren Schutz vor Wildverbiss“, sagt Schild und versucht so Bürger zu beschwichtigen, die sich über die neuen Zäune ärgern.

Neustadts Wald wurde in den vergangenen zwei Jahren mit 26.000 Festmetern arg gebeutelt durch den Sturm Kyrill im Jahr 2007 und das Unwetter vom 30. Mai 2008. In einem „normalen“ Jahr werden 6.000 Festmeter Holz eingeschlagen – 2007 waren es 10.500 Festmeter, von denen Schild 86 Prozent als „Zwangsnutzung“ bezeichnete.

Nun leidet der Wald unter den Nachwehen durch Borkenkäferbefall. Die Försterei muss besonders die Fichtenbestände überwachen. Mitarbeiter bekämpfen „kleineren Befall“ mit der Motorsäge, in den kommenden Woche kommt aber auch noch ein Harvester zum Einsatz. „Es bleibt nicht viel übrig, als die betroffenen Bäume zu fällen“, erklärt Schild. Außerdem sei es wichtig, dass der Wald danach sorgfältig aufgeräumt werde.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Freitagsausgabe der OP.

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