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Wunsch-Spielplatz rückt etwas näher

Stadtallendorf Wunsch-Spielplatz rückt etwas näher

Es wird wohl noch etwas dauern, bis die Spielgeräte stehen. Aber der Stadtallendorfer Magistrat hat nun endlich ein geeignetes Grundstück für den Bau eines Spielplatzes im DAG-Gebiet gefunden.

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Das „Piratennest“ ist für Familien aus dem DAG-Gebiet der nächste Spielplatz, aber nur schlecht zu Fuß erreichbar. Archivfoto

Stadtallendorf. Anfang des Jahres 2014 sah es noch so aus, als ob der Bau eines Spielplatzes im DAG-Gebiet weiterhin ein Wunschtraum von dort wohnenden Familien wie auch der Stadtverwaltung bleiben dürfte. Doch es gibt eine neue Entwicklung: Die Stadt steht vor dem Abschluss eines Kaufvertrags für eine Fläche in der Straße Müllerwegstannen. Damit wäre ein wichtiges Kriterium erfüllt. Der künftige Spielplatz hätte eine zentrale Lage.

Das fragliche Grundstück ist mehr als 1200 Quadratmeter groß, die Stadt wird 78000 Euro dafür an den bisherigen Besitzer zahlen. Allerdings kann der die Fläche aus steuerlichen Gründen eigentlich erst im Januar 2018 abgeben. Deshalb will die Stadt das Gelände zunächst nur pachten, um schneller mit Planung und Bau des Spielplatzes beginnen zu können. Noch ist der Vertrag nicht vor einem Notar besiegelt. „Doch wir sind uns einig und haben uns die Hand darauf gegeben, das Geschäft gilt“, sagt Bürgermeister Christian Somogyi.

Auch die Lage des Grundstücks scheint für einen Kinderspielplatz sehr gut geeignet. Frühere Grundstücksangebote an die Stadt scheiterten immer wieder an Lage und einem zu hohen Kaufpreis. Die Stadt hatte wiederholt betont, dass sie keinen Spielplatz abseits des Wohngebiets oder am Waldrand bauen will. Jenes Gelände ist von Wohnhäusern umgeben und liegt mitten im DAG-Gebiet,

Geld für den Kauf hat die Stadtverwaltung bereits zur Verfügung. Im genehmigten aktuellen Haushalt stehen unter dem Posten „Spielplatz DAG-Gebiet“ genau 70000 Euro bereit.

Doch wann könnten die ersten Kinder auf dem Gelände spielen? Bürgermeister Somogyi hält es für denkbar, dass das bereits im Laufe des nächsten Jahre passieren könnte. Doch zunächst wird die Verwaltung planen müssen. Um einen Spielplatz für das DAG-Gebiet hatte es über mehrere Jahrzehnte hinweg immer wieder Aufregung und auch politische Auseinandersetzungen gegeben.

Zwischenzeitlich hatte die Verwaltung das Thema Spielplatz im DAG-Gebiet aber auch einmal ganz zu den Akten gelegt, weil die Zahl der Kinder in dem Wohnareal deutlich zurückgegangen war.

Doch zwischenzeitlich ist eine andere Situation eingetreten, die das Fehlen eines Kinderspielplatzes im DAG-Gebiet wieder auf die Tagesordnung gebracht hat: Seit dem Verkauf eines Teiles der Rheinstraße an Ferrero und der Schließung dieser Verbindung ist es noch schwieriger geworden, von der DAG in die Innenstadt und etwa zum großen Spielplatz „Piratennest“ im Heinz-Lang-Park zu gelangen (die OP berichtete).

Inzwischen gibt es Pläne für den Bau einer neuen Fuß- und Radwege-Verbindung aus dem DAG-Gebiet in Richtung Innenstadt. Gegen die erste Variante, die Verwaltung und Planungsbüro vorgestellt hatten, gab es im zuständigen Bauausschuss allerdings einige Bedenken. Die Verwaltung überarbeitet die Pläne derzeit. Auch für diesen Weg steht Geld im Haushalt 2014 bereit. Das dort in diesem Jahr aber noch etwas geschieht, ist ausgeschlossen.

Zuletzt hatte die Stadt 75000 Euro in den Spielplatz Treysaer Weg im alten Dorf investiert und ihn neu hergerichtet.

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