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Würfelglück verhilft zu einer Schweinehälfte

Würfeln Würfelglück verhilft zu einer Schweinehälfte

Was macht sie aus die Faszination des Würfelspiels, die zwischen den Jahren Alt und Jung gleichermaßen an die Würfeltische treibt? OP-Mitarbeiterin Karin Waldhüter schildert ihre Erlebnisse.

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Martin Hartmann (von links), Tatjana Schülke und Peter Schülke schauen gebannt auf die gefallenen Würfel.

Quelle: Karin Waldhüter

Wohra. Für mich ist dieser Abend eine Premiere. Die Gewinne, welche der Verein „Komm mach mit – Tratsch dich fit“ ausgeschrieben hat, klingen verlockend. Partyfässchen, kann ich gut als Beitrag zur Silvesterparty gebrauchen. Schinken, okay ist ja lange haltbar. Ein halbes Schwein –hmm, kurz vor Neujahr und dann noch ein halbes Schwein in der Küche? Blitzartig fällt mir ein: Meine Tiefkühltruhe ist ja randvoll. Auch ohne halbes Schwein.

Während ich spontan beschließe heute Abend kein halbes Schwein zu gewinnen, gibt mir mein Gatte noch ein aufmunterndes „Hol dir das Schwein“, mit auf den Weg. Als ich ankomme nehmen sich Jens Ratz und Stefan Gilsebach meiner an. Es bleibt noch Zeit für einen Crashkurs in Sachen Würfeln. Die Regeln sind denkbar einfach. Mit drei Würfeln kann man so lange würfeln bis zwei Würfel die gleiche Augenzahl zeigen. Addiert wird zu dieser Zahl dann die Augenzahl des dritten Würfels. Ich mache noch schnell ein Paar „Übungswürfe“ zum Aufwärmen und dann kann´s los gehen. Inzwischen ist auch die Gaststätte Immel in Wohra gut gefüllt und schnell haben sich zehn Teilnehmer für die erste Würfelrunde gefunden. Der Einsatz liegt zwischen einem und zwei Euro je nachdem ob man um eine Wurst, Schinken, Käse, eine Flasche Kümmel oder um ein Partyfässchen würfelt. 10 oder 15 Euro, je nachdem wie viele Teilnehmer mitwürfeln, kostet der Einsatz, wenn es um das halbe Schwein geht. Die Stimmung unter den zehn Teilnehmern ist von Beginn an ausgelassen.

Das Würfelglück ist gleich in der zweiten Runde auf meiner Seite. Nachdem ich die gleiche Augenzahl wie der Beste erwürfelt habe, reichen zwölf Punkte im Stechen und der Schinken ist mein. Stolz wie Bolle stecke ich den Gutschein für den Schinken in meine Hosentasche. Die Gutscheine können später an der Theke eingetauscht werden. Jetzt hat mich das Spielfieber gepackt und ich setze gleich wieder zwei Euro ein. Diesmal wandert ein Gutschein für ein Partyfässchen direkt in meine Hosentasche.

Der Abend hat sich gelohnt, denke ich. Drei Runden gespielt, zwei davon gewonnen. Insgesamt wurden an diesem Abend, der erst um Mitternacht endete, 33 Runden ausgewürfelt. Die beiden Gutscheine für die gewonnenen Schweinehälften können Andre Homberger aus Halsdorf und Rene Maigré aus Marburg beim Metzger einlösen. Mein Fazit an diesem Abend: Es war ein kurzweiliger, unterhaltsamer, aber auch spannender Abend in geselliger Runde, gefüllt mit Glücks- aber auch wenigen enttäuschenden Momenten, die aufgewogen wurden durch eine vielfache Menge an Spaß. Und genau das ist es, was die Faszination des Würfelns für Jung und Alt ausmacht.

von Karin Waldhüter

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