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Wrestling zur Piratenmusik

sechster Präventionstag Wrestling zur Piratenmusik

Statt Lesen und Schreiben stand Bewegung während eines Präventionstages auf dem Stundenplan der St.-Martin-Schule.

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Ben (Mitte) und Dorothea (hinten) amüsieren sich beim Gummitwist.

Quelle: Karin Waldhüter

Mardorf. Anna-Lena Petri dreht sich im Kreis. Die Klassenlehrerin der 3a hält dabei ein Seil in der Hand, das die Schüler überspringen. Die Filmmusik von Fluch der Karibik, die über den Schulhof schallt, soll Lust und Laune auf Bewegung machen. Nur wenige Schritte weiter springen Ben und Dorothea Gummitwist. „Die Kinder lernen einfache Bewegungsspiele für die Pause oder zu Hause“, erklärt Lehrerin Katrin Krop.

Rund 120 Schüler erlebten die Schule einmal anders: ohne Hausaufgaben, dafür viel Bewegung – das kam gut an: „Der Tag ist voll cool, Seilspringen ist klasse, und ich freue mich schon auf die Aufführung“, sagt Dorothea aus Roßdorf aus der Klasse 4a. Pauline, Bianca, Ella und Chantal üben derweil, zu dribbeln oder aufs Tor zu schießen. Anna-Lena Hofmann und Elena Breuer, Spielerinnen vom RSV Roßdorf, geben ihnen dabei Tipps, denn sie bieten speziell für Mädchen ein Fußballprojekt an. Salome und Annika finden es klasse.

Währenddessen führt Mario Schick, der Vorsitzende des Tischtennisclubs Mardorf, einige Schüler in den „schnellsten Ballsport“ ein. Zahlreiche Bewegungsspiele stehen auf dem Schulgelände, am angrenzenden Bürgerhaus und in den Klassenräumen bereit. Die Bandbreite reicht von Seilspringen, Tanzen und Fußball über Tischtennis bishin zum Wrestling. Manchmal steht das Miteinander im Vordergrund, manchmal das Gegeneinander.

Zum sechsten Mal veranstaltete die St.-Martin-Schule einen Präventionstag. „Wir haben das Thema ,Bewegung‘ in Verbindung mit der Neugestaltung des Außengeländes gesehen“, sagt Schulleiterin Elisabeth Schäfer und verweist auf die Kletterpyramide, die kürzlich eingeweiht wurde. „Gerade die Bewegungsspiele, die ohne Probleme und ohne Umräumen im Klassenraum durchgeführt werden können, helfen schnell, neue Motivation durch Bewegung zu finden“, betont Schäfer und freut sich, dass sich heimische Vereine beteiligten: „So können wir die Kinder auch auf die Angebote der örtlichen Vereine aufmerksam machen.“

von Karin Waldhüter

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