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Brachter pressen 600 Liter Apfelsaft

Apfelfest Brachter pressen 600 Liter Apfelsaft

Das erste Apfelfest in Bracht war trotz kühlen, regnerischen Wetters ein Erfolg für Groß und Klein und eine gelungene Probe für die Veranstaltung "777 Jahre Bracht".

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David, Carina (Mitte) und Sarah Schneider kümmerten sich um die Bespaßung der anderen Kinder.

Quelle: Klaus Böttcher

Bracht. „Wir sind am Tag vorher noch rumgefahren und haben Äpfel gesammelt, aber es kamen auch Leute mit Äpfeln von außerhalb“, berichtete Ortsvorsteher Karl-Heinrich Koch und freute sich über das Ergebnis, das aus der großen Presse gekommen war: Aus Früchten des Vereins „Kultur.Leben.Bracht“ waren 400 Liter Apfelsaft entstanden, hinzu kamen noch 200 Liter von auswärtigen Besuchern.

Koch lobte das große Engagement gerade der jungen Brachter beim Apfelfest und auch in der Vorbereitung auf die Veranstaltung „777 Jahre Bracht“, die im kommenden Jahr stattfindet.

Ein gutes Beispiel für das Engagement junger Brachter lieferten die Schneider-Kinder in der Kindertagesstätte. Sarah, Carina und David ließen das Apfelfest für andere Kinder zu einem spannenden Erlebnis werden. „Wir haben Kartoffeldruck und Apfeldruck mit den Kindern gemacht“, berichtete die 17-jährige Sarah. Mit den Stempeln durften die Kinder Kissen verzieren.

Hauptattraktion war die Saftpresse

Ihre 15-jährige Schwester Carina erzählte, wie das gemacht wurde: „Wir haben aus Kartoffeln die Stempel gemacht. Man schneidet zuerst eine Form da rein, dann wird das Rundherum weggeschnitten. Was über bleibt ist der Stempel in Form von Äpfeln oder Herzchen.“ Die beiden Schwestern schminkten aber auch den ein oder anderen kleinen Besucher - beispielsweise als Tiger, Eisprinzessinnen oder Meerjungfrauen.

Der 12-jährige Bruder David sorgte für ein Alternativprogramm: „Ich habe erste eine Höhle aus Matten im Turnraum gebaut, dann habe ich Kissen und weiche Matten reingelegt“, berichtete er und ergänzte, auch aus verschiedenen Büchern vorgelesen zuhaben. Hauptattraktion des Apfelfestes war die große Saftpresse. Aber auch der gemütliche Teil kam nicht zu kurz.

So füllten am Ende des Festes vor allem ältere Besucher das Martin-Luther-Haus und ließen bei Kaffee und Kuchen die Veranstaltung Revue passieren. „Wir sind sehr zufrieden“, kommentierte Koch und betonte, dass die Brachter nach einem Gottesdienst noch zwei Apfelbäume gepflanzt hätten.

von Klaus Böttcher

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