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Wohnungen bleiben gesperrt

Brandschaden Wohnungen bleiben gesperrt

Vor einer Woche brannte es im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Haartstraße. Die Polizei geht weiterhin von Brandstiftung als Ursache des Feuers aus.

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Feuerwehrleute betraten in der vergangenen Woche mit Atemschutzgeräten das verqualmte Wohnhaus. 

Quelle: Rinde

Stadtallendorf. Etwa 40 Feuerwehrleute waren am Dienstagabend vor einer Woche in der Haartstraße im Einsatz. Sie brachten einen Brand in einem Kellerraum unter Kontrolle (die OP berichtete). Seitdem dürfen die Bewohner des Hauses nicht mehr in ihre insgesamt drei Wohnungen. Unter anderem hatte die Kellerdecke Schaden genommen. Bereits am Tag nach dem Brand ging die Kriminalpolizei in Marburg von einem hohen fünfstelligen Schaden aus.

Die Bauaufsicht des Kreises hat das Gebäude zwischenzeitlich untersucht. Zwar sei der Schaden beherrschbar, die Decke müsse aber saniert werden, erklärte gestern Dr. Markus Morr, Sprecher der Kreisverwaltung, auf Nachfrage dieser Zeitung.

Kreis beauftragt Statiker

Der Kreis hat einen Statiker mit weiteren Untersuchungen beauftragt. Bis das endgültige Ausmaß des Schadens klar ist, werden die Bewohner nicht zurückkehren können. Besonders betroffen ist dabei laut Markus Morr die Wohnung direkt über dem Brandort im Keller. Alle Hausbewohner kamen nach dem Feuer bei Freunden oder Verwandten unter.

Unterdessen dauern die Ermittlungen der Polizei zur genauen Brandursache weiter an, wie Polizeisprecher Martin Ahlich gestern gegenüber der OP erklärte. Nach der ersten Begehung durch Brandermittler hatte die Polizei bereits mitgeteilt, dass sie wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt. Offen ist noch, ob es sich dabei um fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung handelt.

Das Feuer war in einem Teil des Kellers entstanden, wo sich weder elektrische Leitungen noch Geräte oder Anlagen befunden haben. Spuren von Brandbeschleunigern wie zum Beispiel Benzin fanden sich allerdings nicht.

von Michael Rinde

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