Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Wohnraum genießt Priorität

Seniorenbeirat Wohnraum genießt Priorität

Die Stadtallendorfer Senioren setzen auf Konstanz: Alle elf Vorstandsmitglieder im städtischen Beirat behalten für zwei weitere Jahre ihren Posten. Das ergab die Vollversammlung.

Voriger Artikel
Vom Umkleiden und neuen Sitten
Nächster Artikel
"Hessische Löwen" sind verstummt

Diese Männer und Frauen bilden das Team des Seniorenbeirats. Foto: Yanik Schick

Stadtallendorf. In rekordverdächtigem Tempo bestätigten die 75 Teilnehmer, die mit mindestens 60 Jahren Lebenserfahrung wahlberechtigt waren, ihre Vertreter in dem Gremium, das Bindeglied zwischen Politik und Verwaltung und den älteren Bewohnern Stadtallendorfs ist.

An der Spitze des Seniorenbeirats, der die mehr als 5000 Senioren in der Kommune vertritt, bleibt dabei Reinhard Kauk (die OP berichtete gestern aktuell). Der 71-Jährige tritt seine zweite Amtsperiode an. „Ich habe in den vergangenen beiden Jahren mit einem engagierten und guten Vorstand zusammengearbeitet. Das Umfeld hat einfach gestimmt“, freute sich der gebürtige Schwabe. Als zukünftige Hauptaufgabe für den Beirat sieht er es an, die Wohnmöglichkeiten der Senioren einschließlich der Einkaufssituation zu verbessern. Dazu komme die bereits mehrfach diskutierte Problematik der fehlenden öffentlichen Toiletten.

Helmut Heyn, 73 Jahre alt, bleibt weitere zwei Jahre Kauks Stellvertreter. Der Vorsitzende der Stadtallendorfer Arbeiterwohlfahrt übt das Amt seit nunmehr zwölf Jahren aus. Daneben sind Christiane Röhle und Ruth Tschorn wie gewohnt für die Schriftführung verantwortlich. Nicht zuletzt komplettiert der Beisitz den Seniorenbeirat, allerdings ergaben sich auch dort keine Veränderungen. Ihm gehören Hans-Jürgen Back, Albert Hühn, Guntram Weitzel, Manfred Kühnast, Inge Stilling, Rudi Scharn und Erwin Sohn an. Von einer „vorbildlichen Seniorenarbeit“ in der Stadt Stadtallendorf sprach Bürgermeister Christian Somogyi. Er hob insbesondere die freiwillige Tätigkeit der Verantwortlichen hervor. „Ohne das ehrenamtliche Engagement bekommen wir diese Arbeit nicht geregelt.“ Es sei die konstruktive und offene Gesprächsbereitschaft, die den Beirat in der jüngsten Vergangenheit bei Themen wie dem Ausbau des Gemeinschaftszentrums oder der innerstädtischen Busanbindung ausgezeichnet habe.

Vergessen wollte Somogyi keinesfalls den großen Einsatz von Birgit Thiel. Die städtische Seniorenbeauftragte stelle bei der Zusammenarbeit zwischen Magistrat und dem Seniorenbeirat wichtige Verbindungsstrukturen her.

von Yanik Schick

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr