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"Wir sind froh, dass überhaupt was passiert"

Straßensanierung "Wir sind froh, dass überhaupt was passiert"

Nach fast einem Jahr Pause lässt der Landkreis auch noch beim restlichen Teil der Kreisstraße 17 die dringend nötigen Sanierungsarbeiten am Fahrbahnbelag erledigen.

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Ein Bagger räumte gestern den Rand der Fahrbahn der Kreisstraße 17 zwischen Mengsberg und Momberg für die vorgesehenen Rasenpflastersteine frei. Foto: Michael Rinde

Mengsberg. Eigentlich hatten alle Beteiligten schon im vergangenen Jahr damit gerechnet, dass der Fahrbahnbelag der Kreisstraße 17 komplett ausgetauscht wird. Doch der Kreis hatte sich entschieden, die Bauarbeiten auf zwei Abschnitte aufzuteilen. „Unsere Mittel sind natürlich begrenzt. Wir wollen an möglichst vielen Stellen, wo es nottut, etwas unternehmen“, begründet Stephan Schienbein, Sprecher der Kreisverwaltung, die Aufteilung.

Seit gestern wird nun wieder gebuddelt. Autofahrer müssen für die Dauer der Bauarbeiten Umleitungen in Kauf nehmen. Der Lkw-Verkehr wird großräumig über Neustadt geführt, Pkw-Fahrer müssen einen Umweg über Schwalmstadt-Wiera in Kauf nehmen. Die Strecke ist ausgeschildert. Was auf der Baustelle passiert, ist für das Unternehmen „Tagesgeschäft“: Der Fahrbahnbelag wird um zwei Zentimeter abgefräst, anschließend werden vier Zentimeter neu aufgetragen. Mengsbergs Ortsvorsteher sieht die abermalige Baustelle auf der wichtigen Verbindungsstrecke zwischen den Neustädter Stadtteilen gelassen: „Wir sind froh, dass dort überhaupt etwas passiert. Es ist höchste Zeit“, sagt Karlheinz Kurz. Gestern hatten die Baumaschinen auf einem Teil der Strecke bereits ganze Arbeit geleistet. Am Nachmittag war ein Bagger damit beschäftigt, neben der abgefrästen Fahrbahn bereits Erde für die vorgesehenen Rasenpflastersteine auszuheben.

Die Bankette sind auf der kurvenreichen Straße besonders in Mitleidenschaft gezogen worden. Lastwagen und Busse hatten sie beim immer wieder nötigen Verlassen der Fahrbahn abgefahren. „Die jetzige Lösung wird die Situation verbessern“, freut sich Ortsvorsteher Kurz.

Der Kreis investiert in diesem Jahr noch einmal 90000 Euro in die Deckenerneuerung, nach ersten 120000 Euro im vergangenen Jahr. Das Geld stammt aus dem „Fahrbahndecken“-Programm des Kreises, die Sanierungen erfolgen nach einer Prioriätenliste.

Laut Schienbein sind in diesem Jahr im Ostkreis keine weiteren Fahrbahnsanierungen aus diesem Kreis-Programm geplant.

Aller Voraussicht nach dauern die Bauarbeiten bis Ende August, werden also, wenn alles nach Plan läuft, rechtzeitig zum Ende der Sommerferien abgeschlossen werden können.

von Michael Rinde

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