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Winterwetter erschwert Deichsanierung

Schweinsberg Winterwetter erschwert Deichsanierung

Die Verzögerungen, die es bei der Deichsanierung in Schweinsberg gab, haben sich nicht mehr aufholen lassen. Ortsvorsteher Adolf Fleischhauer nimmt die Tatsache, dass es länger dauert, gelassen hin.

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Seit gestern gibt es wieder Betrieb auf der Deichbaustelle in Schweinsberg. Doch das Wetter ist für die Arbeiten nicht besonders günstig. Foto: Michael Rinde

Quelle: Rinde

Schweinsberg. „Das Unternehmen, das die Deicharbeiten übernommen hat, macht bisher sehr gute Arbeit“, lobt Fleischhauer die Fachfirma. Wie die OP berichtete, hatten Probleme mit einem Telefonkabel, das verlegt werden musste, gleich nach dem Start der Bauarbeiten für mehrere Wochen Verzögerungen gesorgt. „Die Zeit war wohl nicht mehr aufzuholen“, meint Fleischhauer. Als Ziel für das Ende der eigentlichen Deicharbeiten hatte die Verwaltung im November den Jahreswechsel ausgegeben, wobei die abschließenden Grünarbeiten ohnehin erst im Frühjahr stattfinden können. Sorgen bereitet Fleischhauer die Verzögerung nicht, auch aus dem Ort seien bei ihm bisher keine Klagen über die andauernden Bauarbeiten angekommen, sagt der Ortsvorsteher. Wichtig sei ihm, dass der Deich auch während der Arbeiten sicher sei und das am Ende ein besserer Hochwasserschutz stehen werde, betonte Fleischhauer.

Am Montag hat die Spezialfirma aus Verl ihre Arbeit trotz widrigen Wetters wieder aufgenommen und die Erdarbeiten fortgesetzt. Angesichts des Winterwetters lässt sich aber inzwischen nicht mehr genau sagen, wann die Deichbauarbeiten beendet werden können, das machte Freddy Greib als Sprecher der Stadtverwaltung auf Anfrage der OP klar. „Gerade bei dieser Baustelle, bei der es um Sicherheit vor Hochwasser geht, gilt, dass Qualität vor Schnelligkeit zu gehen hat“, betont Greib.

Als möglicher Fertigstellungstermin steht jetzt ein Zeitpunkt Ende Februar, Anfang März im Raum. Je nach Verlauf des weiteren Winters könne sich dieser Termin aber auch noch einmal nach hinten verschieben. „Im Ernstfall soll dieser Deich später auch halten, dass ist nur gewährleistet, wenn er auch entsprechend hergestellt werden kann“, sagt Greib.

Ein Stück Deich von 500 Metern Länge

Der Schweinsberger Deich wird, wie die OP mehrfach berichtete, auf einer Länge von rund 500 Metern saniert und erweitert. Dass das geschieht, geht im Ursprung auf eine Deichschau vor fast 16 Jahren zurück. Das Genehmigungsverfahren hatte sich aufgrund der ökologischen Bedeutung noch einmal in die Länge gezogen.

Ein Verteidigungsweg, über den Einsatzkräfte den Deich im Notfall erreichen und gegebenenfalls verstärken könnten, ist entstanden. Außerdem wurde ein Wall landwärts geschaffen. Die Stadt hatte den Bauauftrag seinerzeit für den Betrag von 550000 Euro an das Unternehmen aus Verl vergeben. Hinzu kommen noch die Planungskosten.

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