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Wilde Strolche unterhalten

Grundschule Bracht Wilde Strolche unterhalten

Erstmals hatten der Arbeitskreis Erhalt der Grundschule Bracht sowie der Verein „Bracht aktiv“ zu einer Kombination aus Lesenacht und gemeinsamen Frühstück auf das Gelände der Grundschule in Bracht eingeladen.

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Die kleine Aufführung hatten die Grundschulkinder vorher in der Lesenacht einstudiert. Sie widmeten sich den „Wilden Strolchen“.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Bracht. „Mit der Kombination beider Veranstaltungen wollten wir einfach noch mehr Brachter Einwohner erreichen“, erläuterte Anne Schmidt, die wie die Mitstreiterinnen Regina Kranz, Ulrike Bauer, Astrid Aillaud und Jutta Boucsein wegen der vorherigen Lesenacht nur wenig Schlaf bekommen hatten, diese Neuerung.

Die in 1999 erstmals organisierte Lesenacht stand diesmal unter dem Motto „Bewegte Lesenacht“. So mussten die Kinder während der Nacht gleich mehrfach den Standort wechseln, bevor sie sich in den Räumen der Grundschule zum Schlafen legten. Nicht so ganz spontan ­entstand der Gedanke, die Eltern und interessierte Brachter beim folgenden morgendlichen Frühstück mit einer kleinen Aufführung zu überraschen.

Manchmal musste improvisiert werden

In Anlehnung an das Buch des Engländers David Melling „Die Wilden Strolche“ entstand in der Nacht nach und nach eine fast bühnenreife Aufführung, welche die Eltern, Verwandten und Interessierten am Morgen nach Genuss des sogenannten „Rainbowfrühstücks“ mit allem was dazugehört, interessiert verfolgten. Klar musste manchmal improvisiert werden, weil einzelne der 31 an der Lese­nacht ­beteiligten Kinder einfach nicht da waren. Dies überspielte das Betreuerteam mit viel Geschick. Am Schluss gab es den für alle Beteiligten verdienten Applaus.

Bis 2018 ist der Schulstandort Bracht gesichert, berichteten die Helferinnen. Sie bewerteten dabei den kürzlichen Ersatz des alten den Schulhof begrenzenden Zauns als ein positives Zeichen. „Nächstes Jahr müssen wir dann wieder aktiver werden“, so der einhellige Tenor der Mitstreiter des Arbeitskreises für den Erhalt der Grundschule.

von Heinz-Dieter Henkel

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