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Wetter spielt mit, Angebot kommt an

Martinsmarkt in Kirchhain Wetter spielt mit, Angebot kommt an

Das Wetter hätte für eine Veranstaltung vom Format des Martinsmarktes nicht besser sein können. Ab Samstagmittag gab es Hochbetrieb, am Sonntag war das Durchkommen in der Stadt sehr schwierig.

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Am Sonntagmittag war die Kirchhainer Fußgängerzone voller Marktbesucher. Das gute Herbstwetter brachte noch mehr Menschen in die Stadt als in den Vorjahren.

Quelle: Nadine Weigel

Kirchhain. „Das hier, das ist wenigstens ein richtiger Markt“, kommentierte eine Roßdorferin das Treiben in der Kirchhainer Innenstadt. So sahen das am Wochenende auch Tausende andere Besucher. Zählbar waren sie nicht mehr. Seinen Höhepunkt erreichte der 39. Kirchhainer Martinsmarkt zwar traditionell am Sonntagnachmittag, zumal dann zusätzlich zahlreiche Fachgeschäfte geöffnet hatten. Doch bereits der Samstag hatte es „in sich“: „Ich habe an diesem Samstag den Umsatz gemacht, den ich in Kirchhain sonst an einem ordentlichen Sonntag mache“, sagte ein langjähriger Standbetreiber. Er verkauft seit vielen Jahren Dosengerichte eines Markenherstellers auf Märkten in der Region, kennt das Geschäft also sehr gut.

Am Wochenende fand in Kirchhain der traditionelle Martinsmarkt statt. Tausende Menschen kamen dazu in die Ohmstadt und bummelten durch die Fußgängerzone.

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Rund 100 Stände hatte der Verkehrsverein in der Innenstadt von der Fußgängerzone über den Marktplatz und die Brießelstraße bis an das Bürgerhaus heran untergebracht. Auf dem Marktplatz stand das Kulinarische im Vordergrund. Egal ob Aubergine vom Grill oder die Lamm-Bratwurst, die Essensauswahl war groß. Ebenso wie das sonstige Warenangebot. Hoch im Kurs waren die Marktklassiker, also Textilien, der beliebte „Nippes“ oder Haushaltswaren aller Art - mit freiwilliger Rückgabegarantie, wie ein Verkäufer eines besonderen Reinigers immer wieder durch seinen kleinen Lautsprecher am Stand schallen ließ.

Fiepsende Hunde, günstige Socken

Natürlich fehlten auch die Marktkuriositäten nicht, wie etwa der kleine Stoffhund für fünf Euro, der zwar nicht bellte, dafür aber fiepte. Auch die Saisonware wie zum Beispiel handgefertigte Vogelhäuser aus Holz oder das preisgünstige Paar warme Socken fand Käufer.

Beim Anruf der OP am Sonntagnachmittag war Hannelore Wachtel, die Vorsitzende des Kirchhainer Verkehrsvereins, voll des Lobes über den Verlauf des Martinsmarktes. Ihr erstes Fazit fußte dabei auf schon eingegangene Rückmeldungen von Einzelhändlern und Standbetreibern. „Wir haben eine ganz tolle Besucherfrequenz“, sagte sie. Es sei seit Jahren nicht mehr so voll in der Innenstadt gewesen wie an diesem Sonntag. Hannelore Wachtel sprach auch den überraschend starken Markt-Samstag an. In vorherigen Jahren sei etwa ein Drittel von dem an Besuchern in die Stadt gekommen wie in diesem Jahr. Also eine enorme Steigerung.

Zufriedene Gesichter gab es auch im Bürgerhaus, wo es wieder einen kleinen Herbstmarkt gab. Dort hatte die Gymnastikgruppe Niederwald die Bewirtung übernommen. Um 15.30 Uhr hatten die Frauen hinter der Theke noch alle Hände voll zu tun. Von den über 70 gebackenen Kuchen waren 65 verkauft.

von Michael Rinde

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