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Wertiges, Köstliches und Kulturelles

Adventsmarkt Großseelheim Wertiges, Köstliches und Kulturelles

Die weihnachtliche Beleuchtung im Ortskerns ist befestigt, ein Park-Leitsystem steht bereit, die Aufstellung der Stände ist organisiert: Die monatelangen Vorbereitungen für den 7. Adventsmarkt sind abgeschlossen, die Besucher können kommen.

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Günter Böth, (von links), Ortsvorsteher Helmut Hofmann und Horst Barthel stellten für den Großseelheimer Arbeitskreis die Plakate zum 7. Adventsmarktes vor. Foto: Karin Waldhüter

Großseelheim. Einen Tag vor dem ersten Advent ist es wieder so weit: Inmitten seiner sehenswerten und vorweihnachtlich illuminierten Fachwerkgebäude wird der 7. Adventsmarkt im historischen Ortskern Großseelheims am 29.November um 14.30 Uhr eröffnet. Die Kult-Veranstaltung lockte in den vergangenen Jahren Tausende Besucher in den größten Kirchhainer Stadtteil.

„In diesem Jahr steht der Adventsmarkt ganz im Zeichen des Regionalsieges des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“, sagt Ortsvorsteher Helmut Hofmann bei der Vorstellung des Programms. „Der Adventsmarkt hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Dorfgemeinschaft enger zusammengewachsen ist, ein wichtiges Kriterium dafür, dass wir beim Wettbewerb den ersten Platz errungen haben“, ergänzt Hofmann. Nicht zuletzt führte die liebevoll restaurierte Ortsmitte mit ihren beeindruckenden Höfen, die zum Adventsmarkt wieder eine besondere weihnachtliche Atmosphäre bieten werden, zu einer positiven Beurteilung.

„Der Markt hat sich fest etabliert“, betont Hofmann und gibt sich selbstbewusst. Auch in diesem Jahr rechnet der Ortsvorsteher von 14.30 bis 21 Uhr wieder mit 5000 bis 6000 Besuchern, die zum Teil von außerhalb der Kreisgrenzen anreisen werden. Die Zahl der Aussteller habe sich bei rund 110 eingependelt, so Hofmann.

„Wir wollen nicht mehr Aussteller, die Fläche soll nicht ausgeweitet werden, um die schöne Atmosphäre des Marktes zu erhalten“, ergänzt Günter Böth, Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsvereins und einer der Gründungsväter des Marktes. Auch könne nicht jede Anfrage eines Ausstellers befriedigt werden. „Das Interesse am Markt von Ausstellerseite ist groß“, unterstreicht Horst Bathel, der ebenfalls von Beginn an dabei ist. Jeder Hof zeige seine individuelle Note, wodurch auch ein Stück Infrastruktur nach außen getragen werde, betont Barthel. Die Einzigartigkeit des Marktes mache die elf beteiligen und liebevoll restaurierten Großseelheimer Höfe aus.

Dazu kommen die Wertigkeit der Waren, die die Aussteller entlang des Marburger Rings und in den Höfen anbieten, sowie das reichhaltige kulinarische Angebot, für das nicht zuletzt die Ortsvereine sorgen. Erstmals wird es auf „Hamersch Hob“ neben „Pienmontische Impressionen“ einen Trüffel-Markt mit frischen weißen Trüffeln geben. Zum Kennenlernen erwarten die Besucher dort Köstlichkeiten wie „Spiegelei mit Trüffel“ oder „geräucherte Forelle mit Trüffelsalz“. Am Dorfmuseum gibt es das traditionelle und sehr beliebte Backhausbrot.

Dazu kommt ein umfangreiches Kulturprogramm, das über den ganzen Ort verteilt ist. Und die kleinen Besucher können an verschiedenen Stellen viel erleben: Märchenerzählern lauschen, im „Werkhof“ das Schnurz-Theater verfolgen oder Ziegen und andere Tiere beim „Lebendigen Krippenspiel“ auf „Lotzes Hob“ besuchen.

Neben den lokalen Einrichtungen Kirche, Schule und Kindergarten sind 20 Großseelheimer Vereine, 44 lokale Unternehmen und Geschäfte sowie 43 externe Aussteller an fast 110 Standorten im Ortszentrum vertreten. Zum ersten Mal wird es in der Kirche eine Engel-Aus­stellung geben. Unter dem Titel „Engel für dich und mich“ hat der Frauentreff der evangelischen Kirchengemeinde die Ausstellung organisiert.

Um den Besucheransturm zu bewältigen, wurde ein Park-Leitsystem entwickelt. Besucher aus Richtung Schönbach/Anzefahr können ihre Fahrzeuge am Sportplatz und am Festplatz abstellen. Ein befestigter Parkplatz steht „Hinterm Damm“ bereit und aus Richtung Kirchhain können zwei Wiesenflächen beparkt werden. Mehr Informationen gibt es im Internet:adventsmarkt-grossseelheim.de

von Karin Waldhüter

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