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Werbung der Wanderer zahlt sich aus

Hatzbachtalwanderung der Wanderfreunde Werbung der Wanderer zahlt sich aus

Traumwetter herrschte am Donnerstag bei der Internationalen Hatzbachtalwanderung der Wanderfreunde Hatzbachtal.

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Bei herrlichem Wetter liefen Wanderbegeisterte am Donnerstag durch den sommerlich geprägten Forst.

Quelle: Kai Erdel

Stadtallendorf. „Besseres Wanderwetter gibt es nicht“, freute sich der Vorsitzende der Wanderfreunde Hatzbachtal, Horst Erdel. Zahlreiche Wanderer sahen es genauso.

Am Ende waren es 893 Wanderer, die eine Startkarte kauften und somit so viele, wie schon seit Jahren nicht mehr. „Ich hab außerdem zahlreiche Wanderer gesehen, die ohne eine Startkarte zu kaufen auf die Strecke gingen“, so der stellvertretende Vorsitzende Peter Majdcinsky, „zusammen waren es sicher weit über tausend Wanderer.“

Die Teilnehmer hatten die Auswahl zwischen 6, 11 oder 20 Kilometer langen Strecken, die Organisatoren ausgewählt hatten.
Auf gut ausgebauten Wegen führten die Strecken dabei durch den schon sommerlichen Mengsberger Forst. „Es ist das erste Mal, seit wir diese Wanderung in Hatzbach ausrichten, dass Himmelfahrt in den Juni gefallen ist“, so Erdel.

Zahlreiche vertrocknete Buchen mit braunen Blättern und die übrigen Buchen in Tiefgrün wechselten sich ab mit Kiefern- und Fichtenbereichen. Durch die Sturmereignisse der vergangenen Jahre fehlt mittlerweile an vielen Orten des Mengsberger Forstes der Hochwald. Hierdurch boten sich den Wanderern zahlreiche weite Blicke. Auch das Wollgras im Bereich der Hatzbachquelle bildete schon große weiße Teppiche und bot einen Kontrast zu den trockenen Böden der angrenzenden Nadelwälder.

An drei Schutzhütten im Wald hatten die Wanderfreunde Kontrollenstellen errichtet, an denen die hungrigen und durstigen Wanderer mit kühlen Getränken, Tee und einem kleinen Imbiss versorgt wurden. Angesichts der zahlreichen Wanderer war dies zeitweise Schwerstarbeit für die freiwilligen Helfer dort. Auch am Start- und Zielort, dem Hatzbacher Bürgerhaus, gab es nur wenige Ruhemomente für die Helfer. Durch die zahlreichen Wanderer war in der Mittagszeit nur schwer ein Sitzplatz zu bekommen. Ob vor der Kuchentheke, vor der Erbsensuppenausgabe, vor dem Grill oder an der Theke, überall bildeten sich Schlangen.

„Wir haben bei zahlreichen Wanderungen Werbung für unsere Veranstaltung gemacht und freuen uns jetzt natürlich, dass dies so erfolgreich war“, sagte Majdcinsky. Etwas Besonderes gab es während der Wanderung für die Jüngsten. Diese konnten an acht Stationen anhand von Nadeln und Blättern die Namen von heimischen Bäumen ermitteln. Unter den Kindern, die mit ihren Antworten richtig lagen, wurden dann am Nachmittag zahlreiche Preise verlost.

von Kai Erdel

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