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Wer früher bezahlt, spart Geld

Kirchhainer Stadtsanierung Wer früher bezahlt, spart Geld

Fast vier Jahrzehnte lang profitierte die Kirchhainer Kernstadt vom Geld aus dem Stadtsanierungs-Programm. Bürger, die von den Verbesserungen profitieren, sollen ihren finanziellen Beitrag leisten.

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Die Sanierung der Straße Hinterm Kirchhof ist das letzte Stadtsanierungsprojekt.

Quelle: Michael Rinde

Kirchhain. Rund 12,5 Millionen Euro sind in den vergangenen Jahrzehnten von der öffentlichen Hand in das Kirchhainer Sanierungsgebiet geflossen. Öffentliche und private Gebäude, Straßen und Flächen sind saniert worden. Etwa 80 Prozent der Millionen flossen in Gebäude, zum Beispiel in das historische Rathaus ebenso wie in private Wohnhäuser. Noch in diesem Jahr investiert die Stadt Geld aus dem Fördertopf in den Umbau der Markttreppe und die Neugestaltung der Straße Blaue Pfütze. Es steht auch noch die neue Gestaltung der Straße Hinterm Kirchhof aus. Wer im Sanierungsgebiet Häuser und Grundstücke besitzt, hat von vielen der Verbesserungen profitiert. Hausbesitzer sind von Anliegergebühren befreit, haben steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten. Dafür, dass die Häuser an Wert gewonnen haben, müssen ihre Eigentümer in den nächsten Jahren bezahlen. Die Stadt erhebt – wie im Baugesetzbuch vorgeschrieben – Ausgleichsbeträge. Neu ist das nicht: Der Sanierungsträger Wohnstadt und die Stadt haben in den zurückliegenden Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass diese Abgabe kommen wird.

von Michael Rinde
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