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Weniger Wanderer als gewohnt auf den Strecken

Volkswanderung Neustadt Weniger Wanderer als gewohnt auf den Strecken

Rund 500 Teilnehmer genossen bei der Volkswanderung in Neustadt das Sommerwetter. Wer den Höhepunkt erleben wollte, durfte sich dabei aber nicht mit der kürzesten Strecke zufriedengeben.

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Diese Teilnehmer der Sommerwanderung zeigten sich bestens gelaunt.

Quelle: Yanik Schick

Neustadt. Schon am frühen Sonntagmorgen scheint in und um Neustadt die Sonne vom wolkenlosen Himmel herab. Perfekte Voraussetzungen für einen Wandertag also - oder? „Es ist fast ein bisschen zu warm“, sagt Ludwig Nothvogel. Als Vorsitzender der Wanderfreunde Neustadt ist er auch bei der 37. Internationalen Volkswanderung des Vereins wieder verantwortlich für Organisation und Streckenführung. Rund 500 Teilnehmer verzeichnet Nothvogel dabei gegen Mittag - in den vergangenen Jahren sei die Zahl jeweils höher gewesen. „Aber es ist Ferienzeit und überall sind Feste“, weiß Nothvogel. Während bei den Winterwanderungen meist eine Handvoll Vereine mit gefüllten Bussen anreist, sind diesmal nur die Wanderfreunde Niedershausen auf diesem Weg nach Neustadt gekommen.

Gemeinsam mit den beiden Wanderwarten Robert Korbel und Raimund Sack hat Nothvogel für die Teilnehmer drei unterschiedlich lange Strecken in Richtung Wahlen ausgeschildert. Es sei wichtig, so der Hauptorganisator, den Wanderern von Jahr zu Jahr eine neue Route zu bieten. Das allerdings braucht Vorbereitung. Schon Wochen vor der Sommerwanderung studierte Nothvogel die Landkarte, zerbrach sich den Kopf über mögliche Strecken und lief sie persönlich ab. „Auf der Karte sehen alle Wege immer gut aus“, so Nothvogel, „aber in der Realität ist das natürlich anders. Gerade im Wald verändert sich vieles über das Jahr hinweg.“ So war der Vorsitzende der Wanderfreunde im Vorfeld mit einem Bauhofmitarbeiter unterwegs, weil an manchen Stellen noch Gestrüpp entfernt oder Gras gemäht werden musste.

Drei Strecken, längste ist 21 Kilometer lang

Am Tag der Sommerwanderung beginnt der Weg für die Teilnehmer schließlich wie gewohnt am Haus der Begegnung. Von dort führt die Strecke durch die Hindenburgstraße aus Neustadt heraus. Es geht vorbei an der Ochsenwiese, auf der derzeit der neue Kunstrasenplatz für die Fußballer entsteht. An der Kreuzung Niederkleiner Straße/Gleimenhainer Straße spaltet sich dann die Strecke. Wer den kürzesten, sechs Kilometer langen Weg wählt, kommt über die Gleimenhainer Straße bis nach Ziegenberg. An der Kontrollstelle „Red Fox Mill Ranch“ zweigt sich die Route ab und entlang der Otterbach geht es zurück nach Neustadt.

Bei der zwölf Kilometer langen Strecke gelangen die Wanderer derweil über die Niederkleiner Straße bis nach Gleimenhain. Dabei laufen sie durch die Gemarkung „Auf der Dick“ und die Kontrollstelle „Am Lied“ - laut Ludwig Nothvogel die Höhepunkte der Wanderung. „Es ist ein wunderbares Panorama. Von dort hat man unter anderem einen Blick bis Marburg und die Amöneburg.“ Die mit 21 Kilometern längste Strecke macht unterdessen „Am Lied“ einen Knick in Richtung Wahlen.

von Yanik Schick

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