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Weihnachtsmarkt wird vielfältiger

Bewährtes und Neues Weihnachtsmarkt wird vielfältiger

Ab Montag werden auf dem Kirchhainer Marktplatz die Weihnachtshütten aufgestellt. Und das ist ein sicheres Zeichen, dass der Kirchhainer Weihnachtsmarkt unmittelbar vor der Tür steht.

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Marktmeister Jürgen Rößler (von links), Bürgermeister Jochen Kirchner und Yörn Weber stellen die Plakate für den 8. Kirchhainer Weihnachtsmarkt vor. Foto: Matthias Mayer

Kirchhain. Es ist bereits die achte Auflage des Weihnachtsmarktes, der am Samstag, 29. November, um 10 Uhr von den Kindern der Kita Auf der Röthe musikalisch eröffnet wird. Am 1. Adventssonntag wird der Markt zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet sein. Bürgermeister Jochen Kirchner für den Magistrat sowie Kirchhains Marktmeister Jürgen Rößler und Yörn Weber für die Stadtverwaltung stellten das Programm vor, das die drei tragenden Säulen des Kirchhainer Weihnachtsmarkts widerspiegelt:

n Familienfreundlichkeit: Die Stadt als Veranstalter setzt in der heimeligen Atmosphäre der Marktplatzes ganz auf weihnachtliches Flair ohne Remmidemmi und ohne die grölende Party-Fraktion. So gibt es für Kinder neben den marktüblichen Genüssen ein Karussell, eine lebendige Krippe und den Märchenerzähler Philipp Layer, der an beiden Tagen zwischen 14 und 17 Uhr im Bürgersaal Märchen und Sagen vorträgt. Das macht er so lebendig, dass sich selbst der Bürgermeister regelmäßig eine Stunde Zeit nimmt, um ihm zuzuhören. Dazu kommt noch der Auftritt des Nikolaus, der am Samstag um 15 Uhr in der Kutsche vorfährt, um die Kinder zu beschenken. n Wohltätigkeitsgedanke: Der gehört zum Weihnachtsmarkt wie Glühwein, Kinderpunsch Waffeln und frisch gebrannte Mandeln. Folgende Organisationen verkaufen ihre Angebote ausschließlich für einen guten Zweck: Die Kirchhainer Kindergärten und Krabbelstube für ihre eigenen Einrichtungen, die Evangelische Kirchengemeinde für das Marburger St. Elisabeth-Hospiz, der CDU-Stadtverband für die Lebenshilfe Marburg, der FDP-Ortsverband Ohm für die Kirchhainer Kitas und die Krabbelstube, die Evangelisch-methodistische Kirchengemeinde Niederwald für ein Kinderhilfszentrum in Liberia und die Musik- und Praxisklasse der Alfred-Wegener-Schule für die Heilpädagogische Gemeinschaft Kirchhain. n Livemusik: Die gibt es an beiden Tagen fast durchgängig auf der Aktionsbühne auf dem Marktplatz. Marktmeister Jürgen Rößler zeigte sich froh und dankbar, dass in diesem Jahr erstmals zehn Musikgruppen dabei sind; darunter erstmals zwei Bläser-Klassen der AWS. „Es sind nicht zuletzt die Musikgruppen, die die Besucher auf den Marktplatz ziehen“, würdige Jochen Kirchner deren Stellenwerk. Das musikalische Programm: Samstag: 10 Uhr: Kita-Kinder Auf der Röthe; 11 Uhr: Evangelischer Posaunenchor Kirchhain; 12.30 Uhr: Bläserklassen G 6c und G 7c der AWS; 14 Uhr: Blaskapelle Emsdorf. Sonntag: 11 Uhr: AWS; 12 Uhr: Akkordeongruppe „accordeon factory“; 14 Uhr: Evangelischer Posaunenchor Großseelheim; 15 Uhr: Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhain; 16 Uhr: Gospelchor Cantilena Roßdorf; 17 Uhr: Adventliche Mitsingaktion der Projekt-Singgruppe 2014. Eine Zauber-Showzur „Primetime“ Neben Bewährtem gibt es auch was Neues beim Weihnachtsmarkt. Zur „Primetime“ am Samstag zwischen 17 und 18 Uhr können Groß und Klein eine Zaubershow bewundern: „Bennys kleine Zauberei“ lädt zum Staunen und Lachen ein. Eine Premiere feiern auch zwei Schülergruppen der AWS. Eine Praxisklasse bietet am Samstag selbst hergestellte Werkstücke. Am Sonntag wird eine Schülergruppe das Stolperstein-Projekt zum Gedenken an das Schicksal ehemaliger jüdischer Bürger in Kirchhain vorstellen.Neu ist natürlich auch die Glühweintasse 2014. Das begehrte Sammlerstück ziert diesmal eine Ansicht der Heinrich-Weber-Halle. Da macht es sich gut, dass diesmal die in der Heinrich-Weber beheimateten TSV-Handballer den großen Glühwein-Stand betreiben. In der Fußgängerzone wird es wieder einen Krammarkt mit rund 20 Buden geben, der, so Jürgen Rößler, den Weihnachtsmarkt räumlich mit dem 40. Kirchhainer Kunstmarkt im Bürgerhaus verbinden soll.

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