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Wanderung führte erstmals nicht über den Berg

Wandertag Wanderung führte erstmals nicht über den Berg

Bei herrlichem Wanderwetter machten sich die ersten Teilnehmer der 34. Ohmtalwanderung am Sonntag schon vor sieben Uhr auf die sechs und zehn Kilometer langen Stecken.

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Die Wanderer kamen an zahlreichen besonderen Orten der Stadt Amöneburg vorbei, zum Beispiel an der Brücker Mühle.Fotos: Karin Waldhüter

Amöneburg. Gegen elf Uhr herrscht am Start und Ziel im TSV-Sportheim immer noch großer Andrang. Rudi Müller, Marlene und Heinz Schraub sind gut beschäftigt, die Wertungsstempel einzutragen oder die Anmeldungen von Wanderern entgegenzunehmen.

Zum 34. Mal veranstalten die Wanderfreunde Amöneburg eine Internationale Ohmtalwanderung. Unter den Mitgliedern herrscht gute Stimmung, denn die Resonanz ist groß. „Gegen neun Uhr wurden schon 100 Brötchen nachgeordert“, erklärt Schriftführerin Dagmar Graff lachend. Mit insgesamt 466 Teilnehmern ist die Zahl der Wanderer im Vergleich zum vergangenen Jahr zwar leicht rückläufig, die Veranstalter sind aber in Anbetracht der Tatsache, dass die Teilnehmerzahlen allgemein zurückgehen, zufrieden.

Zum fünften Mal waren die Wanderfreunde zu Gast im TSV-Sportheim am Steinweg. „Wir sind froh, dass wir wieder das Vereinsgelände nutzen dürfen“, erklärte Vorsitzender Helmut Graff. Die Jahre zuvor startete die Wanderung vom Bonifatiushaus aus. Diese Situation sei aufgrund der Parkplatzsituation nicht optimal gewesen, so Graff.

Im Steinweg steht Bus an Bus

Und das wäre am Sonntag schlecht gewesen: Im Steinweg reihte sich Bus an Bus. Aus Dietkirchen, Völkershausen, dem Siegerland, Neustadt an der Saale oder Undererthal waren Teilnehmer angereist.

100 Mitglieder zählen die Wanderfreunde Amöneburg. Rund 20 von ihnen waren mit der Bewirtung der Gäste, der Anmeldung und dem Ausfüllen der Startkarten, dem Getränkezapfen, dem Verkauf von Kaffee, Kuchen und Würstchen eingebunden. Hinzu kamen noch die Mitglieder, die an den beiden Kontrollstellen in Rüdigheim und an der Lindaukapelle aktiv waren. Dort hielten sie für die Wanderer Stärkung in Form von Tee, belegten Brötchen und kalten Getränken bereit.

„Mittlerweile hat der Verein eine relativ hohe Altersstruktur erreicht, dennoch ist es toll, dass auch ältere Mitglieder den Verein durch Kuchen backen unterstützen“, freute sich Doris Schlosser, die stellvertretende Vorsitzende. „Zum ersten Mal führte die Wanderung nicht über den Berg, sondern unterhalb der Amöneburg durch das Ohmtal“, ergänzte sie. Wanderwart Norbert Nau hatte die sechs und zehn Kilometer langen Wanderstrecken festgelegt. Sie führten zunächst vom TSV-Vereinsheim aus in Richtung Rüdigheim. Vorbei kamen die Wanderer an der alten Ohmtalbrücke, der Ziegelhütte, der Brücker Mühle, der Grotte in Rüdigheim und - auf der langen Strecke - der Lindaukapelle. Dabei gab es viel Lob: „Die Strecke ist sehr gut, überwiegend flach und so auch für ältere Wanderer gut zu laufen“, erklärten Rudolf Dörr und Emil Rausch von den Wanderfreunden Angenrod und betonten, dass für sie das Erleben der Natur und der gesundheitliche Aspekt des Wanderns im Vordergrund stünden.

Zum Abschluss wurden die aktivsten Vereine ausgezeichnet.

Auszeichnungen

IVV-Wertung: 1. PSG Siegerland (44 Teilnehmer), 2. Dietkirchen (42), 3. Neustadt/Hessen (35) und Völkershausen (35), 5. Untererthal (30).

EVG-Wertungen: 1. Rüdigheim (22).

Wertung ohne Verband: 1. Niederklein (20).

Amöneburger Vereine: 1. TSV (23), 2. Gemischter Chor Tafelrunde (11), 3. SPD Ortsverein (6).

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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