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Wandern für eine Welt ohne Gentechnik

„Genfrei gehen“ Wandern für eine Welt ohne Gentechnik

Auf ihrem 1.000 Kilometer langen Marsch „Genfrei gehen“ von Berlin nach Brüssel wandern die Teilnehmer auch durch den Landkreis.

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Die Wanderer rüsten sich für die tägliche Etappe.

Quelle: Muth

Speckswinkel. Kaum ertönt die Pfeife von Josef Wilhelm, kommt Bewegung in die Gruppe: Auf dem Hof einer Kelterei in Speckswinkel werden Rucksäcke geschulter, Wanderstöcke in die Hand genommen und gelbe Heliumballons an den Rücksäcken befestigt. Am 18. Juni startete eine Gruppe um Initiator Wilhelm in Berlin. Über insgesamt 38 Etappen führt der „Marsch für eine gentechnikfreie Welt“ nach Brüssel – dort sollen Unterschriftenlisten an den EU-Präsidenten übergeben werden.

Wilhelm, der selbst seit 37 Jahren ökologische Landwirtschaft betreibt, will „aktiv sein, aber nicht verbissen gegen etwas kämpfen“. Von kämpferischer Stimmung ist bei den Teilnehmern des Marsches nichts zu spüren: Etliche wandern die gesamte Strecke mit und übernachten in Zelten und Wohnmobilen. Andere unterstützen die Initiative durch die Teilnahme an einer der Tagesetappen. „Viele Menschen denken, wir seien eine Demonstration“, so Wilhelm, „ich bezeichne es lieber als eine ,Fürstration’, weil wir nicht gegen etwas kämpfen, sondern uns für eine gentechnikfreie Welt einsetzen."

von Christina Muth

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