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Wanderer zieht‘s unters Dach

Volkssport Wanderer zieht‘s unters Dach

Zur 34. Internationalen Volkswanderung der Neustädter Wanderfreunde kamen trotz des Dauerregens 550 unentwegte Wanderer.

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Am Ende schlossen Sonja Schmitt (links) und Gabi Kraus den Regenschirm. Unterstützt durch Neustädter Würdenträger ehrte Ludwig Nothvogel (rechts) die größten Gruppen. Fotos: Klaus Böttcher

Neustadt. „Gestern war es noch so schön“, klagte der Vorsitzende der Neustädter Wanderfreunde Ludwig Nothvogel, und hielt Bürgermeister Thomas Groll vor, als Schirmherr diesmal wettertechnisch kein glückliches Händchen gehabt zu haben. Der konterte schlagfertig, dass er für das Wetter nicht verantwortlich sei. „Schließlich faltet der Zitronenfalter auch keine Zitronen.“

Angeboten hatte der Verein drei unterschiedlich lange Strecken, die durch die Gegend rund um Neustadt führten. Normalerweise erfährt die mittlere Strecke den größten Zuspruch - in Neustadt führte diese über elf Kilometer. Am Sonntag trieb der Dauerregen allerdings viele Wanderer von der mittleren und von der langen Schleife über 20 Kilometer auf die kurze Strecke über sechs Kilometer. „Wir sind die kleine Strecke gelaufen. Hätte es nicht geregnet, wären wir weiter gelaufen“, erklärt Margit Schmitt im Gespräch mit der OP.. Sie ist mit sechs anderen Wanderfreunden vom Wanderverein Hattenhof aus der Fuldarer Gegend angereist. „Wir sind zwar nass geworden, aber wenn man hier ist, will man auch laufen“, sagte Schmitt.

So wie die Gruppe aus dem Raum Fulda waren etliche Wanderfreunde von außerhalb, teilweise auch mit Bussen, angereist. Das liegt einerseits daran, dass die Neustädter Wanderer sich auch an vielen Wanderungen außerhalb beteiligen und andererseits an der guten Bewirtung durch die Gastgeber. Nach der Wanderung saßen viele Leute gemütlich im Haus der Begegnung zusammen und für die zahlenmäßig stärksten Gruppen gab es Pokale.

Die Ehrungen

Teilnehmer der IVV-Vereine: Allenbach bei Idar-Oberstein (47 Teilnehmer), Ludwigshafen (42 Teilnehmer), Hatzbachtal (30), Winterstein in Thüringen (25), Angerod (25) und Volkach (22).

Teilnehmer der EVG-Vereine: Schröck (13), Niederkleen bei Langgöns (12), Rüdigheim (9) und Niederklein (8).

Pokale für Neustädter Vereine wollte Nothvogel nicht vergeben, da nur von zwei Vereinen jeweils vier Leute wanderten. „Die Neustadter sind scheinbar wasserscheu und haben kein festes Schuhwerk“, meinte er.

von Klaus Böttche

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