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Wanderer trotzen "jedem Wetter"

Großseelheim Wanderer trotzen "jedem Wetter"

Zur 23. Internationalen Volkswanderung des Wandervereins Großseelheim kamen nur knapp 300 Wanderfreunde und besonders wenige Radwanderer.

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Im Anschluss an die Wanderung ließen sich diese Teilnehmer ein kühles Getränk an der Grillhütte schmecken. Foto: Klaus Böttcher

Großseelheim. Bei der Rückkehr von der Strecke empfing die Wanderlustigen Grillduft. Wer lieber Kaffee und Kuchen genießen wollte, ging in die geräumige Grillhütte. Im Biergarten der Grillhütte saß eine Gruppe, die zu den Stadtallendorfer Wanderfreunden Hatzbachtal gehörten. „Heute haben wir nur die kleine Strecke gewählt“, meint Gerd Bendel.

Die ausgewählten Strecken von 5, 10 und 20 Kilometer Länge führten durch das Ohmtal und da gibt es wenig Schatten. Der Weg Richtung Niederwald, Anzefahr und Betziesdorf und schließlich über Schönbach zum Ausgangspunkt der Grillhütte zurück ließ die Wanderfreunde ganz schön schwitzen und der Anstieg zur Grillhütte hinauf machte einigen schwer zu schaffen. Die Organisatoren rund um den Vereinsvorsitzenden Uwe Schröder hatten mehr Wanderlustige erwartet, doch Schröder meint: „Es werden allgemein immer weniger.“ Das bestätigt Margarete Müller, die die Statistkiken führte. Es sind gegen Mittag noch keine 300 Wanderer, die sie registriert hat. „Heute habe ich zum ersten Mal wieder junge Leute dabei gesehen“ sagt sie. Allerdings ist sie auch nicht davon überzeugt, dass die Jugend plötzlich ihre Liebe zum Wandern entdeckt habe.

n Ergebniss: Zur Siegerehrung kann Margarete Müller dem Schirmherrn der Veranstaltung, Stadtverordnetenvorsteher Willibald Preis, die genauen Zahlen der Wanderfreunde jedes Vereins nennen. Pokale gibt es bei den Wanderungen immer für die zahlenmäßig stärksten Vereine: Bei den IVV-Vereinen (IVV = Internationaler Volkssportverband) waren es Neustadt vor Hatzbachtal und Amöneburg. Bei den EVG-Vereinen (EVG = Europäischer Volkssportverband) hatte Schröck die Nase vorn vor Niederklein und Rüdigheim. Bei der Wertung der Ortsvereine waren nur wenige Teilnehmer wegen anderer Veranstaltungen gekommen. Der stärkste Verein war der HSV-Fanclub vor dem Kegelverein Sternschnuppen.

von Klaus Böttcher

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