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Wanderer loben die "Amanaburch-Tour"

IVV-Wanderung Wanderer loben die "Amanaburch-Tour"

Trotz des anfänglichen Regenwetters fiel die Beteiligung an der 33. Internationalen Ohmtalwanderung mit 518 Wanderern gut aus.

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Viele Wanderer nutzen die Gelegenheit um einen Blick in die geöffnete Lindaukapelle zu werfen. Im TSV Vereinsheim (kleines Bild) hatten die Wanderfreunde Amöneburg, hier Walter Zimmer (von rechts), Marlene Schraub und Karl Birk, derweil alle Hände voll zu tun.Fotos: Karin Waldhüter

Amöneburg. Noch vor dem eigentlichen Start um sieben Uhr machten sich die ersten Wanderer auf die sechs und zehn Kilometer lange Strecken. Zu diesem Zeitpunkt zogen noch dicke schwarze Wolken vorüber, die sich ihrer schweren Last hin und wieder in Schauern entledigten.

„Das Wetter hält keinen Wanderer ab, die gehen bei jedem Wetter raus. Lediglich die Hobbywanderer bleiben dann zu Hause“, erklärte der Vorsitzende der veranstaltenden Wanderfreunde Amöneburg, Helmut Graff, und sollte Recht behalten. Insgesamt 518 Wanderer nahmen an der 33. Internationalen Ohmtalwanderung teil, die erstmals auf dem Rundwanderweg der Amanaburch-Tour stattfand. Erst in der vergangenen Woche war die Tour als Premium- Wanderweg zertifiziert worden.

Allein sechs Busse, die aus Magdlos (Fulda), Siegen (Eisern), Dietkirchen, Wiesbachtal-Kriegsfeld oder Waldbirgelheim kamen, brachten eine Vielzahl von Wanderbegeisterten nach Amöneburg. Dort erwartete die Teilnehmer auf den Spuren der Amöneburger Geschichte eine außergewöhnliche Wanderung mit einzigartigen Ausblicken: 36 Dörfer sind von Amöneburg aus zu sehen.

Start und Ziel der 33. Internationalen Ohmtalwanderung war das TSV-Vereinsheim. Dort hatten die Mitglieder der Wanderfreunde Amöneburg alle Hände voll zu tun, um die vielen Wanderer in Empfang zu nehmen, die Startkarten auszuhändigen, zu stempeln und die Gäste zu bewirten. Von dort aus machten sich die Wanderer über den Sportplatz in der Nähe der Brücker Mühle auf den Weg. Die Amanaburch-Tour, die eigentlich elf Kilometer lang ist, war für die Ohmtalwanderung um etwa einen Kilometer verkürzt worden. An zwei Kontrollstellen, an der Waschbach und an der Feldscheune in der Nähe des Ziegenprojektes, gab es für die Wanderer Tee, Schmalzbrote und belegte Brötchen. Integriert war auch der Mauerrundweg, auf dem Standtafeln über Vögel und Pflanzen informierten.

Kurt Jatsch aus Stadtallendorf war der Erste, der an diesem Tag die zehn Kilometer lange Strecke bewältigt hatte. Der leidenschaftliche Wanderer und Jogger ist seit 32 Jahren auf vielen Strecken in Deutschland und Österreich unterwegs. „Die Strecke ist sehr, sehr schön, abwechslungsreich, gut ausgeschildert, zum Joggen geeignet und kann gut mit anderen Strecken konkurrieren“, lobte er. Er ging für die Wanderfreund aus Neustadt an den Start.

Der Wandertag wurde für das Internationale Volkssportabzeichen gewertet und nach den Richtlinien des Deutschen Volkssportverbandes im IVV veranstaltet.

Die aktivsten Vereine:

IVV: Dietkirchen (61 Teilnehmer), Dieringhausen (44), Magdlos (40), Wanderfreunde Hatzbachtal (35), Wanderfreunde Neustadt/Hessen (32), Wiesbachtal-Kriegsfeld (30).

Andere: Niederklein (22), Rüdigheim (17, EVG).

Amöneburger Vereine: TSV (14), Gemischter Chor Tafelrunde (12).

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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