Junge Nachwuchsfußballer trainierten gestern auf dem Rasen des Herrenwaldstadions. Das Tribünengebäude wird zurzeit saniert. Es ist komplett eingerüstet.
Stadtallendorf. Ein Schmuckstück ist das Rettungswachen-Gebäude an der Bundesstraße 454 wahrlich nicht. Das Konjunkturpaket II von Land und Bund macht jetzt den Neubau möglich. Zusätzlich entstehen dort die neuen Räume für die Bereitschaftsdienstzentrale der niedergelassenen Ärzte. Als Bauherr tritt die Stadt auf. Sie wird die Wache und die Arzträume dann an die Rettungsdienst Mittelhessen GmbH und die niedergelassenen Ärzte vermieten.
Zum 1. Juli nächsten Jahres müssen zumindest die Mediziner umgezogen sein. Dann läuft der Mietvertrag für die bisherigen Räume in der Albert-Schweitzer-Straße aus (die OP berichtete). Die Stadtallendorfer Rettungswache, die ständig mit einem Rettungswagen samt Sanitätern besetzt ist, hat auch schon ein Ausweichquartier für die Bauzeit gefunden. Das Provisorium ist nicht weit entfernt von der jetzigen Wache: „Wir haben Räume in der ehemaligen Stadtmission in der Haartsiedlung angemietet“, erläutert Markus Müller. Er ist Geschäftsführer der Rettungsdienst Mittelhessen GmbH. Zurzeit lässt das Unternehmen die Räume für die Belange der Sanitäter umbauen.
Ein anderes Bauprojekt, dass mit dem Geld aus dem Konjunkturpaket II bezahlt wird, läuft inzwischen. Die Tribüne des Herrenwaldstadions wird saniert, der Beton wird aufgearbeitet. Die Tribüne braucht unter anderem eine neue Dacheindeckung. Hinzu kommt eine Fassadensanierung und die Erneuerung der Fenster. Beim Kindergartengebäude in der Schillerstraße, für das 600.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II eingeplant sind, gibt es zumindest eine Vorentscheidung: „Es läuft alles auf eine Sanierung hinaus. Sie ist günstiger als ein Neubau, den wir alternativ geprüft haben“, sagt Vollmer.
von Michael Rinde
Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.
| Städtewetter |
| Ihre Stadt/Ihr Ort |
Tagestemperatur |
|
Nachttemperatur |
|
Regenprognose |
|
Windstärke |
|
Pollenflug |
|
Kommentare
Feuerwache Auch "kein" Feuerwehrmann – 09.10.09
Dass die Wache aus allen Nähten platzt ist richtig. Aber woran liegt das? Man sollte mal überlegen, was in Stadtallendorf alles beschafft wurde und ob dies wirklich nötig war. Wie ist es zum Beispiel mit der Gefahrgutausrüstung? In Kirchhain, deren Feuerwehr für die Gefahrguteinsätze im Ostkreis zuständig ist und hierfür vom Landkreis auch entsprechend bezuschußt wird, steht ein komplett ausgerüsteter Gefahrgutzug. Aber nein, dass genügt dem Ego des Stadtallendorfer Feuerwehrchefs nicht. Er muss noch einen drauf setzen und will mit seinen Nachbarfeuerwehren nichts zu tun haben. Also wird auf "Teufel komm raus" aufgerüstet. Gleiches ist sichtbar beim Katastrophenschutz. Hier warte ich eigentlich nur noch auf die Anschaffung eines Löschflugzeuges und ich glaube, hätte Stadtallendorf einen Flughafen, würde dort schon eines stehen. Ich möchte nur auf eines Hinweisen: Nur mit Geld und Ausrüstung macht man kein Feuer aus, man muss auch noch Freiwillige haben, die zum Löschen bereit sind.Aber ich bin ja auch "kein" Feuerwehrmann und wollte ja nur mal meine Eindrücke mitteilen.
Wache bekommt Übergangsquartier Kein Feuerwehrmann, sondern ein besorgter Bürger – 24.09.09
Jeder spricht von der neuen Rettungswache,der Bereitschaftszentrale und dem Stadion, aber was mache ich wenn es in Stadtallendorf brennt? Ich bin mal an dem Feuerwehrhaus in Stadtallendorf vorbei gegangen, die emsigen ehrenamtlichen Helfer hatten alle Tore auf und haben Gerätschaften gereinigt. Ich konnte mir ein Blick nicht verkneifen und ich war erschrocken.Die Stadt Stadtallendorf gibt soviel Geld für alles andere aus, aber an die Helfer denkt keiner. Dort stehen 7 Fahrzeuge auf fünf Stellplätzen, ein achtes muss sogar draußen stehn, um an andere Gerätschaften zu kommen, muss immer mindestens ein Feuerwehrauto aus der Halle gefahren werden. Ganz salopp gesagt das Feuerwehrhaus in Stadtallendorf platzt aus allen nähten.
Zudem stell ich mir noch eine weitere Frage, wie kommen die ehrenamtlichen Helfer denn überhaupt zu ihrem Feuerwehrhaus,wenn es irgendwo brennt? Bei den ganzen Baustellen in Stadtallendorf!
Ich habe dazu ein Feuerwehrmann befragt und er teilte mir mit das die sogenannten "Hilfsfristen" sich wohl verlängern würden, was das heißt, weiß ich nicht. Ich weiß nur wenn es bei mir brennt, dauert es wohl länger bis die Helfer kommen, weil jeder weg zum Feuerwehrhaus versperrt ist, durch Baustellen!
Ich als besorgter Bewohner Stadtallendorfs würde mir wünschen wenn die Stadt mal die Situation der Feuerwehr verbessert, damit ich wieder beruhigt schlafen kann und ich mir um meine Familie keine Sorgen mehr machen muss.