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W-W-W bringen den Saal zum Rasen

Stadtallendorfer Narren W-W-W bringen den Saal zum Rasen

Mit dem Humorexpress waren am Samstagabend die Stadtallendorfer Narren vom Festkomitee Carneval der katholischen Kirchengemeinden (FCKK) in der Stadthalle unterwegs.

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Die FCKK-Aktiven brannten fünf Stunden lang ein närrisches Feuerwerk ab.

Quelle: Alfons Wieber

Stadtallendorf. Noch bunter, noch närrischer und mit rund 450 Gästen gut besucht, ließen die Aktiven des FCKK anlässlich ihres 44-jährigen Bestehens von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Sitzung zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Besucher werden würde.

Nach dem Einzug der Aktiven mit Zeremonienmeister Helmut Weitzel, der Prinzengarde, Prinz Edgar I. und Prinzessin Angelika I. an der Spitze des Elferrates eröffnete das Präsidentenpaar Christel Rohm-Naumann und Norbert Naumann die fast fünfstündige Sitzung. „Wir wollen feiern bis die Schwarte kracht, von mir aus auch die ganze Nacht“, heizte der Prinz von Beginn an die Stimmung an.

Gleich die erste Rakete des Abends bekamen das jugendliche Tanzpärchen Lisa Weitzel und Tim Sehon, die mit einem furiosen Showtanz mit artistischen Einlagen für eine gelungene Überraschung bei den Gästen sorgten.

Fest zum Repertoire der Prunksitzungen gehört der Auftritt des Bärenhannes, alias Hans-Joachim Görge. Mit spitzer Zunge nahm er in gewohnt kritischer Manier die Geschehnisse des vergangenen Jahres und die Lokalpolitik aufs Korn. Besonders der vergangene Hessentag hatte es ihm angetan. Neben viel Lob für die gelungene Veranstaltung übte er aber auch harsche Kritik daran, dass der Hessentag an der Altstadt vorübergegangen war. „Ja die Altstadt wurde ausgespart, das ist nicht gelogen, sogar der Festzug machte um sie einen großen Bogen“, bemängelte er. Nach 32 Jahren auf der närrischen Bühne, davon 11 Jahre als Bärenhannes, hat sich HaJo Görge nun aus dem Kreis der Aktiven verabschiedet. Zum Dank für sein Engagement wurde er von der FCKK-Vorsitzenden Cornelia Prill mit dem Bund Deutscher Karnevalisten (BDK) Orden ausgezeichnet.

Dass dem FCKK trotzdem um seine Zukunft nicht bang sein muss, bewies die große Anzahl von jungen und jüngsten Aktiven, die als „Blaue Funken“, „Mini Kids“ und „Wilde Hühner“ die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hinrissen.

von Alfons Wieber

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