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Vorbestrafter Flaschenwerfer muss für ein Jahr in Haft

Urteil Vorbestrafter Flaschenwerfer muss für ein Jahr in Haft

Bis heute hat ein 37-jähriger Stadtallendorfer Gehörprobleme. Ihn traf eine Wodkaflasche am Kopf, als er gerade versuchte, bei einer Prügelei zu schlichten.

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Eine Schnapsflasche kann zu einer gefährlichen Waffe werden, wie das gestellte Bild zeigt.

Quelle: Matthias Mayer

Stadtallendorf. Für diesen Prozess rückte Richter Joachim Filmer vor Beginn noch schnell Tische und Stühle im Gerichtssaal. So fanden alle drei Angeklagten einen Platz neben ihren jeweiligen Verteidigern. Die drei Stadtallendorfer waren wegen einer Schlägerei am Abend des 25. Septembers 2009 unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Alle drei Angeklagten hatten einige Gemeinsamkeiten. So haben sie teilweise schon lange Vorstrafenregister. Und sie standen vor der Tat, um die es am Dienstag vor dem Kirchhainer Amtsgericht ging, bereits unter Bewährung.

Der Flaschenwerfer muss für ein Jahr in Haft. Auch bei ihm sah Filmer keinen Grund zur Milde. „Es war purer Zufall, dass das nicht schlimmer ausgegangen ist“, sagte Filmer. Er blieb mit seinen Urteilen dabei leicht unter den Anträgen der Staatsanwaltschaft.

von Michael Rinde

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