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Von den Champs-Élysées bis nach Ungarn

Konzert Von den Champs-Élysées bis nach Ungarn

Mehr als 100 Zuhörer nahmen Schüler und Lehrer der Martin-von-Tours-Schule mit auf eine musikalische Reise durch Europa.

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Lehrer, Schüler und Gäste sangen gemeinsam die Europahymne.Foto: Klaus Böttcher

Neustadt. Erstklässler bis Pensionäre gestalteten ein unterhaltsames Programm, das so bunt und vielfältig war wie Europa und die Menschen selbst. Mit dieser informativen Europareise, die mit Musik gespickt war, leisteten die Schüler und Lehrer einen Beitrag zur Europawoche, die in Neustadt mit mehreren Aktivitäten begangen wurde. Für die musikalische Leitung von „Hör mal, wie Europa klingt“, war Christiane Krapp verantwortlich. Die Moderation hatten Schülerinnen übernommen. Sie führten durch das Programm und wussten viel über die Länder zu berichten.

Wie ein roter Faden zog sich die Europahymne durch den Abend. Das begann mit der instrumentalen Version von „Freude schöner Götterfunken“ - vorgetragen von der Differenzierungsgruppe. Das sind vier junge Bläser, die seit acht Monaten unter der Leitung von Eduard Faber proben. Dann erklärten die Schülerinnen die Entstehung der Hymne; und am Ende sangen Schüler, Lehrer und Besucher das Stück gemeinsam - die Melodie wird seit 1972 als Europahymne nur instrumental gespielt.

Die bunte Europareise begann in der Heimat, wozu der Lehrerchor das bekannte plattdeutsche Lied „Dat du min Leevsten büst“ sang. Die Schülerinnen erzählten jeweils von den Eigenheiten, den Lebensarten und den Sehenswürdigkeiten der Länder - und der Lehrerchor sang passend dazu. So trug er für Frankreich das Loblied auf die Prachtstraße „Oh, Champs-Élysées“ vor oder für Italien die „Tarantella“. Über Großbritannien ging es nach Ungarn, für das Lehrerin Ursula Lembach „Csàrdàs“ vom Clown Grock spielte: ein einfühlsames Akkordeonsolo.

Natürlich durfte der Eurovision-Song-Contest nicht fehlen. Der Lehrerchor sang die Eurovisionsmelodie und die Schülerin Irma Ulmer beeindruckte mit dem Siegertitel des vergangenen Jahres „Euphorea“, wobei sie Mitschüler Julius Tänzer am Klavier begleitete. Die musikalische Begleitung insgesamt hatte Musiklehrer Stefan Groll übernommen, die Schüler Jannick Schneider und Nico Baumbach meisterten die Technik.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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