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Von den „Älteren“ zu den „ganz Kleinen“

Sozialpraktikum Von den „Älteren“ zu den „ganz Kleinen“

„Ich habe erst etwas mit älteren Menschen gemacht. Jetzt wollte ich einmal sehen, wie die Arbeit mit den ganz Kleinen ist“, sagt Anne Schaub über die Wahl ihres Praktikumsplatzes.

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Anne Schaub machte ihr Sozialpraktikum in der Turnabteilung von Eintracht Stadtallendorf.

Quelle: Privatfoto

Stadtallendorf. Die Jugendliche besucht eigentlich die neunte Klasse der Alfred-Wegener-Schule in Kirchhain, doch in diesem Schuljahr stehen für sie und ihre Mitschüler auch ein Betriebs- und ein Sozialpraktikum an.

Was sie später beruflich machen möchte, weiß die Schülerin noch nicht genau. Ihr Betriebspraktikum möchte sie demnächst in einer Tierarztpraxis absolvieren, ihr Sozialpraktikum hat sie zweigeteilt. 20 Stunden war sie im Altersheim tätig, die anderen 20 Stunden leistet sie in der Gruppe „Turnen für Vorschulkinder“ beim TSV Eintracht Stadtallendorf ab.

„Ich habe mir das mit den Kleinen schon anstrengend vorgestellt – und das ist es auch“, kommentiert sie mit einem Lächeln. Ihre berufliche Zukunft stellt sie sich (noch) anders vor, eventuell kann sie sich jedoch eine längere Mitarbeit in einer der Sportgruppen vorstellen.

„Es ist wirklich ein Zugewinn. Praktikanten stellen eine Hilfe bei unserer Arbeit mit der Gruppe dar“, freut sich Birgit Schaub, Annes Mutter, die zugleich mit Karin Weitzel und Elke Kaisinger die Turngruppe für Vorschulkinder leitet. Zudem würden sich die Kinder über jemand Jüngeren als Helfer in der Gruppe freuen, betont sie und hofft auf Unterstützung: „Jugendliche können sich, wenn ihnen die Vereinstätigkeit Spaß macht, auch über ihr Praktikum hinaus im Verein engagieren.“ Herbert Köller, Leiter der Abteilung, ergänzt: „Wir bieten Praktikanten gerne eine berufliche Orientierung. So können sie prüfen, ob eine pädagogische oder sporttherapeutische Arbeit für sie später das Richtige ist.“

von Alisa Roller

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