Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Von Schulden, Falschgeld und Hehlerei

Gericht Von Schulden, Falschgeld und Hehlerei

Auch nach einer belastenden Zeugenaussage und einer Beratung mit seinem Anwalt blieb ein Mann während seiner Berufungsverhandlung bei der Aussage, nie Falschgeld besessen zu haben.

Voriger Artikel
„Netto“ will an den Kreisverkehr
Nächster Artikel
Kein Zeuge kann sich an den Haschverkäufer erinnern

Vor dem Marburger Landgericht muss sich ein Mann wegen Geldfälschung verantworten.

Quelle: Florian Lerchbacher

Stadtallendorf. Neun Monate auf Bewährung hatte ein Stadtallendorfer vor neun Monaten wegen Geldfälschung kassiert. Nun wehrt sich der 35-Jährige gegen das Urteil, das sich auf die Aussagen zweier Zeugen stützt.

Ein Zeuge, der gestern krankheitsbedingt fehlte, hatte während einer polizeilichen Vernehmung angegeben, dass der Stadtallendorfer ihm Falschgeld angeboten habe. Ein 26-Jähriger will sogar sechs gefälschte Hundert-Euro-Scheine von Angeklagten erhalten haben.

„Ohne Gegenleistung. Ich sollte ihm nur später einen Gefallen tun“, gab er vor Gericht an und bekräftigte seine Anschuldigung, die er während einer Verhandlung gegen ihn wegen der Verbreitung von Falschgeld geäußert hatte.

Der 26-Jährige sollte dem Angeklagten letztendlich größere Mengen Quecksilber beschaffen, das der Stadtallendorfer an zwei Männer verkaufen wollte – schließlich litt er unter Geldnot. Zum Beispiel gab er an, dem Bruder des Zeugen rund 5.000 Euro zu schulden. Dieser habe das Geld jedoch noch nicht zurückgefordert.

von Florian Lerchbacher

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP oder bereits am Donnerstagabend auf dem iPad.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr