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Von Schüssen und Schlachtfesten

Kolpingtheater Von Schüssen und Schlachtfesten

Wenn die Silvesterböller verstummt sind, sollen die Neustädter einen richtigen Kracher erleben: Das jedenfalls hofft die Theatergruppe der Kolpingfamilie, die einen Kriminalschwank zeigen wird.

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Die Schauspieler versprechen: Nur für das Foto sitzen sie ruhig – bei den Aufführungen werde es auf der Bühne des Hauses der Begegnung aber weitaus turbulenter zugehen.

Quelle: Klaus Böttcher

Neustadt. Die Theaterstücke der Kolpingfamilie sind beliebt. Und gut. Und das honorieren die Neustädter. Daher ist es so gut wie sicher, dass das Haus der Begegnung am Samstag, 10. Januar, und am Sonntag, 11. Januar, wieder ausverkauft sein wird. Bei ihrem Theaterabend führt die Kolpingfamilie diesmal den ländlichen Kriminalschwank „Schlachtfest bei Schmidt“ von Roland Lange auf. Schon seit Oktober sind die Laienschauspieler zwei Mal in der Woche am Proben - inzwischen auch auf der „Originalbühne“ im Haus der Begegnung, mussten sie doch wochenlang wegen der Renovierungsarbeiten am großen Saal ins Pfarrheim ausweichen.

Die Handlung des Stückes spielt um 1980 bei den Schmidts, bei denen das jährliche Schlachtfest ansteht. Eines Morgens schreckt ein Schuss das im Nachbarhaus eingezogene Rentnerehepaar Zippel aus dem Schlaf. Man ist sicher, dass jemand erschossen wurde und die Polizei kommen muss. Diese eilt herbei in Gestalt von Kommissar Mordmüller und seinem Assistenten Harald Nierenstein.

Bald gewinnt das Geschehen an Dramatik. Einen beträchtlichen Teil zu den nun entstehenden Verwicklungen und den Schwierigkeiten bei den Ermittlungen zur Klärung des vermeintlichen Mordes tragen eine gewisse Tante Käthe, die Kioskbesitzerin Giesela und ihre Bekannte Ulla bei.

Aufführungen am 10. und 11. Januar

Die Namen der Darsteller Ruwen Backhausen, Michael Lengsfeld, Phillip Dippel, Kerstin Wermann, Michaela Krapp, Lena Nees, Christian Drescher, Susanne Kessler, Sabine Launer und Stephanie Schmittdiel stehen für gute schauspielerische Leistungen in der Vergangenheit und lassen auf spannende humorvolle Stunden hoffen.

Die Regie führt in bewährter Manier Michael Lengsfeld. Er verspricht viel Abwechslung. So würden die Schauplätze beispielsweise auch mal von der Bühne in verschiedene Teile des Saals verlegt.

Aufführungen sind geplant für Samstag, 10. Januar, um 15 Uhr für Kinder und um 20 Uhr als Abendvorstellung. Am Sonntag, 11. Januar, wird um 19 Uhr gespielt.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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