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Von Langensteinern, für Langensteiner

Konzert Von Langensteinern, für Langensteiner

Fast schon traditionell stimmen sich die Langensteiner mit einem adventlichen Gottesdienst auf die nahende Weihnachtszeit ein.

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Der Jugendchor Langenstein erntete für seine drei Lieder großen Beifall.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Langenstein. Der Abend hielt, was der neue Pfarrer Dr. Christoph Koch versprochen hatte: „Einen Gottesdienst voller Musik“. „Von Langensteinern, für Langensteiner“ hätte das Motto des Abends lauten können, denn ausschließlich heimische Chöre traten in der Kirche auf. Insgesamt 120 Musiker und Sänger in der brechend vollen Jakobskirche sorgten dafür, dass die Musik überwog.

Die Begrüßung übernahm der Posaunenchor unter Leitung von Günter Noppe, der mit dem geistlichen Stück „Jubelt dem Ewigen, alle Lande“ auf den Gottesdienst einstimmte. Auf ein gemeinsam gesungenes Lied (Tochter Zion) und eine Sprechmotette folgten dann die Beiträge des Kirchenchors unter Leitung von Ludwig Lauer - passend zum Abend und zur Jahreszeit.

Erst klassisch, dann rockig

Der Posaunenchor überraschte beim „O Tannenbaum“: Zunächst spielten die Musiker das Weihnachtslied klassisch, wie man es kennt, danach mit Einflüssen aus dem „Swing“ und zum Schluss noch etwas rockiger. So beflügelt betätigte sich Pfarrer Koch als talentierter Dirigent, der das Stück: „Seht, die gute Zeit ist nah“, mehrstimmig als Kanon von den Kirchenbesuchern singen ließ. Mit viel Applaus wurde der Jugendchor mit Chorleiter Udo Lauer für seine drei Beiträge, darunter in englischer Sprache das „Sheperds run“, bedacht. Mit der „kleinen Kerze, die nicht brennen wollte“, gab der Pfarrer anschließend einen kleinen Denkanstoß für die Kirchenbesucher, bevor der Männerchor seine Liedbeiträge präsentierte und mehrstimmig die gute Akustik der kleinen Kirche nutzte. Bei dem letzten Stück: „Christrose“ griff Chorleiter Christoph Hohl selbst in die Tasten und begleitete seinen MGV auf dem Harmonium.

Der Posaunenchor rundete mit einem sechsteiligen Potpourri weihnachtlicher Lieder, wie „Lasst uns froh und munter sein“, „Süßer die Glocken nie klingen“ und „Leise rieselt der Schnee“ die Andacht des Abends nach knapp eineinhalb Stunden ab.

Nach dem Segen gingen viele Kirchenbesucher in den nahegelegenen Gemeinderaum, in den Pfarrer Koch eingeladen hatte - und dem die Langensteiner vorsorglich - und völlig zurecht - ein kleines Zelt im Freien ergänzend beigestellt hatten.

von Heinz-Dieter Henkel

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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