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Vom Traditionellen zur neuen Kreation

Vom Traditionellen zur neuen Kreation

In Bracht kamen alle, die Leckeres aus der Kartoffel zu schätzen wissen, auf ihre Kosten: Wie am Fließband arbeiteten die Helfer, um alle Besucher zu verköstigen.

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Claudia Boßmann (links) und Margret Thamke versorgen die Gäste mit Kartoffelköstlichkeiten vom Feinsten.

Quelle: Karin Waldhüter

Bracht. Der leckere Duft der frisch gebratenen Kartoffelspezialitäten war schon aus einiger Entfernung zu riechen und weckte den Appetit. Außergewöhnliches stand beim Kartoffelfest des Gesangvereins Eintracht Bracht 1908 auf der Angebotskarte.

Um die rund 200 hungrigen Besucher satt zu bekommen, kamen neben den traditionellen Küchenherden auch moderne Gasstationen zum Einsatz. Darin konnten gleich vier „Ofenplätze“ gleichzeitig zubereitet werden. Sonst sei die Nachfrage nicht zu bewältigen, erklärte Patrick Rapp, während Karin Lippert erklärte, dass zu der Spezialität eigentlich Heidelbeeren gehörten. Doch diese seien diesmal im Burgwald rar gewesen.

Traditionelle Gerichte

Zubereitet wurde „alles, was man aus der Kartoffel machen kann“, erzählte Vorsitzender Werner Metke und erklärte, dass man Kartoffelgerichte anbieten wollte, wie sie früher Tradition waren - die aber heute oft von der Speisekarte verschwunden sind. Und so gab es gefüllte Kartoffeln, überbackene Kartoffeln, Kartoffelsalat und Kartoffeln mit Quark. „Wir lassen uns aber auch neue Kreationen, wie zum Beispiel Ofenkartoffeln mit Hackfleischfüllung, einfallen“, freute sich Metke.

Am Vortag hatten 15 Helfer, erstmals waren auch Männer dabei, rund 200 Kilo Kartoffeln geschält. Nach zwei Stunden war die Arbeit getan. Frisch gerieben wurden die Erdäpfel aber erst am Sonntagmorgen. „Wir legen Wert darauf, nur einheimische Produkte zu verwenden und alles selbst herzustellen“, betonte Metke, der die Kartoffeln vom eigenen Acker geliefert hatte.

Begonnen hatte das Fest mit einem Gottesdienst in der Mehrzweckhalle, den der Posaunenchor und der „Junge Chor“ untermalten. Insgesamt 40 fleißige Helfer waren nötig, um das Kartoffelfest zu stemmen.

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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