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Vom Randori auf die Rampe

Action bei den Ferienspielen Vom Randori auf die Rampe

Das Begegnungszentrum „ConAct“ in Stadtallendorf ist um eine Attraktion reicher: Zum Ende der Ferienspiele weihte der Verein Jumpers die neue Skate-Rampe ein.

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Philipp Kanzinger, der die Federführung beim Umbau innehatte, testet die neue Rampe.Foto: Schick

Stadtallendorf. Mit einer schweißtreibenden Punktlandung stellten die vielen freiwilligen Helfer die neue Rampe im Begegnungszentrum fertig. Den letzten Feinschliff gab es erst am späten Abend vor der offiziellen Eröffnung. „In der vergangenen Woche haben wir noch einmal richtig Gas gegeben“, berichtete Philipp Kanzinger, der die gesamten Umbauarbeiten geleitet hatte. Er freute sich über die tatkräftige Unterstützung einer Gruppe von knapp 20 Personen, denn durch ihren Einsatz konnte der erste Skate-Contest wie geplant am letzten Tag der Ferienspiele im „ConAct“ stattfinden. Eine Handvoll junger Männer erprobte sich direkt an der neuen Rampe, die nun in der früheren Herrenwaldkirche eine weitere Attraktion darstellt.

Im Mai hatte der gemeinnützige Verein Jumpers, der das Begegnungszentrum unterhält, mit der Realisierung des lange geplanten Projekts begonnen. Neben Indoor-Spielplatz, Begegnungscafé und Billardtisch sollte der Treffpunkt für Kinder und Familien noch ein modernes, sportliches Zugpferd bekommen. Wie Tobias Czarski, Sozialarbeiter von Jumpers, im Gespräch mit der OP erklärte, war das Grundgerüst der Rampe ein Geschenk. „Wir haben dann in der Unterkonstruktion Balken ausgetauscht. Beläge, Geländer und die Verkleidung wurden von uns selbst zusammengebaut.“ Zahlreiche Studenten aus Marburg engagierten sich dabei sehr. Aber auch Skater aus Stadtallendorf und syrische Flüchtlinge waren beteiligt.

Skatertreff am 31. August

Tobias Czarski war erleichtert, dass die Rampe zum Ende der Ferienspiele fertig geworden war. Erstmalig hatte Jumpers in Stadtallendorf eine Woche lang verschiedene Workshops veranstaltet, an denen Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren teilnahmen. „Am Anfang hatten wir knapp 40 Kinder. Im Lauf der Woche wurden es aber immer mehr“, sagt der Sozialarbeiter. Zum Angebot gehörten neben Fußball und Basketball auch Malen und Basteln, Backen, diverse Wasserspiele sowie exotische Aktivitäten wie die japanische Kampfkunst Randori.

Seit ziemlich genau einem halben Jahr läuft das Projekt „ConAct“ mittlerweile. Eine Zwischenbilanz von Tobias Czarski, der direkt neben dem Begegnungszentrum wohnt, fällt überwiegend positiv aus.

„ConAct“ ist nahezu täglich geöffnet, vieles wurde umgebaut. Die Räume werden regelmäßig für Feierlichkeiten vermietet. Dennoch gibt es für den Verein, der sich nur über Spenden finanziert, noch einiges zu tun. Unmittelbar nach den Ferienspielen schloss das Zentrum vorübergehend: Wegen eines Wasserschadens muss teilweise der Boden herausgerissen werden. Das erste richtige Treffen der Skater soll am 31. August (19.30 Uhr) beginnen.

von Yanik Schick

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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