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Vielfalt bleibt, Beliebtheit wächst

Adventsmarkt Großseelheim Vielfalt bleibt, Beliebtheit wächst

Der Adventsmarkt in Großseelheim präsentierte sich in seiner fünften Auflage am Samstag als einer der stimmungsvollsten der Region.

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In der Ortsmitte von Großseelheim drängten sich am Samstag die Besucher des fünften Adventsmarktes. Kleines Bild: An den Ständen fanden sich ganz unterschiedliche Waren, von regionalen
Lebensmitteln bis zum Kunsthandwerk. Fotos: Karin Waldhüter

Großseelheim. Am ersten Adventswochenende herrscht seit mittlerweile fünf Jahren im größten Kirchhainer Stadtteil mit seinen rund 2000 Einwohnern ein ganz besonderer „Ausnahmezustand“. So war es auch auch am vergangenen Samstag: Lange Autoschlangen mit Autokennzeichen aus Korbach, dem Vogelsbergkreis, dem Schwalm-Eder-Kreis, dem Lahn-Dill-Kreis, Offenbach oder Frankfurt gaben den Besuchern schon vor den Toren Großseelheims einen ersten Eindruck von der wachsenden Beliebtheit des Marktes.

Etwa eine Stunde nach der Eröffnung des Adventsmarktes floss bereits ein dichter Besucherstrom durch den historischen Ortskern. Bis zu 5000 Besucher zog der Adventsmarkt in den vergangenen Jahren in seinen Bann. Auch an diesem Samstag würde die Zahl ohne weiteres erreicht werden, wie Ortsvorsteher Helmut Hofmann schon am frühen Nachmittag prophezeite.

Ein halbes Jahr Vorarbeit hat der ehrenamtlich tätige 15-köpfige Arbeitskreis „Adventsmarkt“ in die Vorbereitungen investiert. „Der Markt hat sich fest etabliert, die Arbeit im Vorfeld hat sich gelohnt und ich denke, wir konnten die Besucherzahl zum Vorjahr noch steigern“, freute sich Hofmann im Gespräch mit der OP. „Wer einmal herkommt, der kommt wieder und bringt noch einen Besucher mit“, ist sich Hofmann sicher.

Um den Verkehr aus dem Ort herauszuhalten, hatten die Veranstalter in diesem Jahr zwei Flächen, die von Landwirten bereitgestellt wurden, an den Ortseingängen zu Parkplätzen umfunktioniert, was für einige Entspannung im Ort sorgte.

Zwischen den vorweihnachtlich beleuchteten Fachwerkhäusern flanierten tausende Besucher, stöberten durch die angrenzenden Höfe, wie Bosshammersch Hob, Schepetersch Hob, Deukersch Hob oder Hamersch Hob, und bestaunten das Angebot der 105 Aussteller.

Von Ortsbeirat über Kirchengemeinde, Schule und Kindergärten bis hin zu vielen aktiven Vereinen und engagierten Gewerbetreibenden war auch in diesem Jahr wieder fast das ganze Dorf dabei. Das Konzept des ehrenamtlich organisierenden Arbeitskreises ging auf.

Statt auf Massenware setzten die Organisatoren ganz auf Wertigkeit und Originalität des Angebotes. Auf der Suche nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk war Manuela Nieder mit Tochter Selma aus Marburg gekommen. „Das Angebot ist sehr kreativ und ideenreich, die Waren sind hochwertig und speziell“, freute sie sich, während Tochter Selma ein Haarband aus Filz ausprobierte.

Auch die Aussteller zeigten sich mehr als zufrieden. „Die Geschäfte laufen gut und es ist richtig voll“, berichtete Standbetreuerin Ruth Firsching auf Bosshammersch Hob. Ein umfangreiches kulturelles Angebot der Großseelheimer Vereine mit dem Posaunenchor, der Trachten- und Volkstanzgruppe, der Line-Dance Gymnastikgruppe und der Chorgemeinschaft unterhielten mit Musik und Tänzen. Eine lebende Krippe, Märchenerzähler und das Schnurz-Theater waren für die jüngsten Besucher im Einsatz.

Ab 21 Uhr bestand Gelegenheit, beim Konzert mit „Farmers Breakfast“ bis spät in die Nacht weiterzufeiern.

von Karin Waldhüter

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