Mit dem „KuRa-City-Cup“ weihten Nachwuchsfußballtalente den neuen Kunstrasenplatz in Kirchhain ein.
Kirchhain. Lob und Freude über das erfolgreiche Kunstrasenprojekt waren am Sonntag auf dem Sportplatz des TSV allgegenwärtig. „Die Kirchhainer Fußballer haben selbst in ihre Zukunft investiert, dass kann man gar nicht hoch genug hängen“, sagte Dr. Franz Nietsch, Vorsitzender des Sportkreises Marburg. Vor allem fand er bemerkenswert, dass die Kirchhainer Fußballer das Projekt zu ihrem Projekt gemacht haben. Sie hätten nicht nur nach einem Kunstrasenplatz gerufen, sondern selbst dafür gesorgt, dass er auch wirklich kommt.
„Ich verneige mich vor dieser Eigenleistung und diesem Engagement“, sagte Nietsch. Dirk Lossin, Vorsitzender des TSV, schloss sich seinen Vorrednern an, betonte jedoch, dass es noch nicht ausgestanden sei. „Wir sind noch nicht am Ende. Wir benötigen weiterhin Paten und Spender“, sagte er im Hinblick auf den noch ausstehenden Kredit, für den einige der Fußballer sogar mit ihrem Privatvermögen bürgen. Lossin rechnete der Fußballabteilung hoch an, das Projekt nicht ohne Rücksicht auf Verluste vorangetrieben zu haben.
von Tobias Hirsch
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