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Viel Lob für die Feuerwehr-Jugend

Kirchhainer Wehren Viel Lob für die Feuerwehr-Jugend

Die Kirchhainer Feuerwehren rückten im vergangenen Jahr zu einigen besonders schweren Unfällen mit Todesopfern aus, wie aus der Jahresbilanz bei der gemeinsamen Hauptversammlung hervorging.

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Das Foto zeigt die zahlreichen Geehrten und Ausgezeichneten der Kirchhainer Wehren. Foto: Sophie Kaufmann

Kirchhain. Bei der gemeinsamen Hauptversammlung aller Kirchhainer Wehren stellte Stadtbrandinspektor Reinhold Bonacker in seinem Bericht unter anderem die Einsatzstatistik 2015 vor. In 2015 hatten die Kirchhainer Wehren insgesamt 137 Einsätze, darunter fielen 49 Hilfeleistungen und 67 Brandeinsätze. Auffallend hoch war die Anzahl von schweren Verkehrsunfällen, die im vergangenen Jahr mehr Todesopfer forderten als zuvor. „Wegen dieser steigenden Zahl haben wir ein neues hydraulisches Schneidgerät angeschafft“, teilte der Stadtbrandinspektor seinen Kameraden mit. Weiterhin berichtete er von neuen Fahrzeugen, dem Anbau an das Feuerwehrhaus in Stausebach und von der Digitalisierung der Funkalarmempfänger.

Johannes Sprenger, Stadtjugendfeuerwehrwart, stellte seinen neuen Stellvertreter Niklas Zill aus Kirchhain vor und freute sich über den Sieg der Mädchengruppe aus Anzefahr und Schönbach beim Kreisentscheid der hessischen Jugendfeuerwehren. Er berichtete von den Aktivitäten der Jugendlichen im vergangenen Jahr und freut sich vor allem auf die Ausrichtung des Bundeswettbewerbes der Jugendfeuerwehren im Juli dieses Jahres in Anzefahr und der Leistungsspangenabnahme im September in Kirchhain. Stellvertretend für Bürgermeister Jochen Kirchner grüßte Stadtrat Konrad Hankel die Feuerwehrleute, lobte sie für ihre Einsatzbereitschaft und auch für ihre Eigenleistung, die zum Beispiel beim Anbau an das Feuerwehrhaus in Stausebach zu sehen ist. Hankel zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Jugendfeuerwehr. „Mit euch habe ich keine Angst vor der Zukunft“, erklärt er.

ÜBERNAHMEN / AUSZEICHNUNGEN / EHRUNGEN:

Übernahmen: zum Feuerwehr-Anwärter: Maximilian Kraft (Feuerwehr Langenstein); zum Feuerwehrmann: Fabian Opiollka (Emsdorf).

Beförderungen: zum Hauptfeuerwehrmann: Kevin Weckesser (Niederwald), zum Löschmeister/-in: Anke Botthof (Sindersfeld), Carsten Paul (Stausebach), zum Oberlöschmeister: Michael Ott (Himmelsberg).

Anerkennungsprämie des Landes Hessen:

10 Jahre: Anke Albrecht (Betziesdorf), 20 Jahre: Michael Bromm (Betziesdorf), Tobias Halling (FF Emsdorf), Maik Flache, David Kase, Daniel Schaub, Matthias Stahl (alle Burgholz),

30 Jahre: Andreas Estor (Burgholz), Holger Lusky, Norbert Otte (beide Emsdorf), Michael Pelda (Kirchhain-Mitte), Wolfgang Urbach (Langenstein), Uwe Weckesser (Niederwald), 40 Jahre: Ulrich Höck (FF Stausebach), Hartmut Müller und Wilfried Wolf (beide Kirchhain-Mitte).

Feuerwehrleistungsabzeichen:

Eisern: Stefan Eucker, Niklas Kaufmann, Michael Ott (alle Himmelsberg), Michelle Horcher (Großseelheim), Sascha Weber (Niederwald), Bronze: Jörg Diehl (Großseelheim), Lennard Weil (Anzefahr), Niklas Zill (Kirchhain-Mitte), Gold: Jens Deubel, Michael Scheld (beideKleinseelheim), Manuel Lesch (Großseelheim), Johannes Sprenger (Kirchhain-Mitte),

Gold 5: Simone Bonacker, Jan Drescher (beide FF Anzefahr), Dirk Edelmann (FF Kirchhain-Mitte); Gold 10: Benjamin Beule, Carsten Beule (beide Kirchhain-Mitte);

Brandschutzehrenzeichen am Bande:

Silber (25 Jahre aktiver Dienst): Michael Bartel (Anzefahr), Stephan Eucker (Himmelsberg), Maik Flache (Burgholz), Matthias Hofacker (Stausebach), Thorsten Lecher (Emsdorf); Gold (40 Jahre aktiver Dienst): Ulrich Höck (Stausebach), Hermann Klingelhöfer (Kleinseelheim), Dieter Martin (Burgholz), Dirk Mrotzek (Kirchhain-Mitte).

Ehrennadel der Stadt Kirchhain:

Johannes Sprenger als Stadtjugendfeuerwehrwart, Niklas Zill als stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart (beide Kirchhain-Mitte),

Ulrich Pfeiffer als Wehrführer (Emsdorf), Peter Kläs als stellvertretender Wehrführer (Emsdorf), Bernd Schüßler als Wehrführer (Niederwald) und Maximilian Seitner als stellvertretender Wehrführer (Niederwald).

von Sophie Kaufmann

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