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Versuchter Versicherungsbetrug fliegt auf

Kirchhain Versuchter Versicherungsbetrug fliegt auf

Man nehme zwei beschädigte Autos, fabriziere damit vorsätzlich auf einem Hinterhof einen Unfall und kassiere dann bei der Kfz-Versicherung ab: Dieser Plan ging für drei türkische Staatsbürger gründlich daneben.

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An diesem Kreisel fand der fingierte Unfall statt: Drei Männer wollten so die Versicherung zu betrügen. Der Plan ging allerdings schief.

Quelle: Archivfoto

Kirchhain. Die Tatbeteiligten, ein 35-Jähriger Taxiunternehmer aus dem Landkreis, ein 32-jähriger Frührentner und ein 32-jähriger Hartz-IV-Empfänger (beide aus Stadtallendorf), mussten sich wegen vollendeten und versuchten Versicherungsbetrugs vor dem Kirchhainer Amtsgericht verantworten.

Strafrichter Joachim Filmer verurteilte den Taxiunternehmer zu acht Monaten Freiheitsstrafe, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wird. Außerdem muss der vom Gericht als Initiator angesehene Mann 6 000 Euro an den Weißen Ring bezahlen. Der Frührentner erhielt sechs Monate Freiheitsstrafe auf drei Jahre zur Bewährung, hat den von der Versicherung regulierten Vollkaskoschaden in Höhe von 4 000 Euro zurückzubezahlen und muss an den Weißen Ring 2 000 Euro entrichten. Der nach Überzeugung des Gerichts als „Unfall“-Fahrer angeheuerte Hartz-IV-Empfänger kam mit einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 10 Euro davon.

Nach Überzeugung des Gerichts hatten die Beteiligten am späten Abend des 29. November 2007 im Kreisverkehr an der Stadtallendorfer Waldstraße einen Auffahrunfall fingiert und der Polizei gemeldet

von Matthias Mayer

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