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Verpuffung bei Eisengießerei Winter

Stadtallendorf Verpuffung bei Eisengießerei Winter

Am frühen Sonntagmorgen kam es auf dem Werksgelände der Eisengießerei Fritz Winter in Stadtallendorf zu einer Verpuffung. Es gab keine Verletzten.

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Feuerwehrfahrzeuge stehen am frühen Sonntagmorgen vor einer Werkszufahrt der Eißengießerei Fritz Winter.

Quelle: Thorsten Richter

Stadtallendorf. Wie die Polizei gegenüber der OP berichtete, ereignete sich die Verpuffung gegen 5.30 Uhr in einer Produktionsstätte des Unternehmens.
Flüssiges, glühendes Eisen sei dabei auf Wasser getroffen, hieß es seitens des Führungs- und Lagedienstes der Polizei in Gießen im Gespräch mit dieser Zeitung. Mitglieder der Werksfeuerwehr der Eisengießerei brachten die Lage nach der Verpuffung schnell unter Kontrolle. Ein zusätzlicher Einsatz der Stadtallendorfer Feuerwehr war nicht erforderlich.

Vorsorgliche Messungen, die der Messtrupp der Feuerwehr Marburg vornahm, hätten keinerlei Schadstoffe in der Luft ergeben. „Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr“, teilte die Polizei auf Anfrage mit. Es sei lediglich Wasserdampf ausgetreten. Einen Rauchpilz und danach eine große Wasserdampfwolke, die über dem Werksgelände aufstieg, hatte gestern auch ein OP-Facebook-Nutzer beobachtet und davon berichtet.

Gestern Nachmittag teilte die Polizei mit, dass durch die Verpuffung nach ersten Untersuchungen nur sehr geringer Schaden entstand. „So, wie es derzeit aussieht, sind nur einige Metallplatten angehoben worden“, hieß es von einem Beamten des Führungs- und Lagedienstes des Polizeipräsidiums Mittelhessen.
Vom Unternehmen war am Sonntag keine Stellungnahme zu dem Ereignis im Werk erhältlich.

von Michael Rinde

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