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Verlängerung kommt gut an

Nikolausmarkt Verlängerung kommt gut an

Zum ersten Mal war der Stadtallendorfer Nikolausmarkt in diesem Jahr auf zwei Tage ausgedehnt worden und das mit Erfolg, wie die vorläufige Bilanz der Organisatoren zeigt.

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Auf der Bühne gab es am Samstagnachmittag während des Nikolausmarktes in Stadtallendorf wieder Musik.

Quelle: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. Hochbetrieb herrschte am Samstagnachmittag auf der Kinderrutsche. Das laute „Hurra“ der Kinder zeugte von einer Menge Spaß der jungen Nikolausmarktbesucher. An den verschiedenen Ständen tummelten sich die Besucher, genossen bei recht angenehmen Wintertemperaturen warme Speisen, Glühwein, Bratwurst oder frisch gebackene Waffeln. „Stille Nacht, heilige Nacht“ drang von der nahen Bühne über den Marktplatz. Die Besucher verharrten, um die verschiedenen Auftritte zu verfolgen.

Junge Nachwuchsmusiker der Musikschule Misar sorgten am Keyboard und mit ihren Gitarren für weihnachtliche Stimmung. Nur ein paar Meter weiter versorgte Harald Kern am Stand des Eintracht Frankfurt Fanclubs Adlerhorst die Besucher mit Glühwein und anderen Getränken. „Wir nehmen am Nikolausmarkt teil, um uns zu präsentieren“, erzählte Vorstandsmitglied Werner Fleckna. „Ich war am Freitag über die gute Resonanz überrascht. Auch nachdem der Nikolaus weg war, sind doch viele Besucher geblieben“, berichtete er.

Zufrieden äußerte sich auch Doris Klose. Sie hat ihren Kunsthandwerkerstand in einem zur Verfügung gestellten leer stehenden Geschäft aufgebaut. „Zu Beginn lief es schwächelnd an, die Besucher mussten scheinbar zunächst eine Hemmschwelle überwinden, in das Geschäft zu kommen, doch wenn die Leute erst einmal im Geschäft waren, war auch das Interesse da“, berichtete sie zufrieden.

Ein Stück weiter betreuten Alica Drews und Laura Paul ihren Stand mit selbst gestrickten Socken und selbst genähten Taschen aus Filz. Der Erlös aus dem Sockenverkauf geht als Spende an die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“.

30 Stände

„Wir sind sehr zufrieden und haben schon viel verkauft“, berichtet Alica Drews erfreut. Sie hatte gemeinsam mit Dagmar Raeck und deren Großmutter zahlreiche Handarbeiten hergestellt. Mit rund 30 Ständen ist der Markt in diesem Jahr größer ausgefallen (die OP berichtete). „Der Auftakt des Marktes war Wahnsinn, so viele Kinder mit ihren Eltern wie noch nie waren da“, schätzt Christina Schindler vom Vorstand der veranstaltenden Werbegemeinschaft „Stadtallendorf aktiv“ und zieht eine positive Bilanz. „Ich denke, dass wir den zweitägigen Nikolausmarkt aufrechterhalten und nächstes Jahr so wiederholen“, erklärte sie, auch wenn sie dies mit den anderen Vereinsmitgliedern noch nicht abgestimmt habe. Auch ein Erfolg war der Auftritt der „Skyliners“, die bis in den späten Freitagabend hinein gespielt hatten.

Vom frühen Nachmittag bis in den Abend hinein sorgte auch am Samstag ein abwechslungsreiches Programm auf der Bühne für gute Unterhaltung der Marktbesucher. Nachdem die zehn Nachwuchsmusiker der Musikschule Misar ihren Platz auf der Bühne geräumt hatten, zeigten die Line-Dance-Gruppen „Step by Step“ aus Speckswinkel und die „Kuckucksliner“ aus Wolferode eingeübte Choreographien. Beide Gruppen werden trainiert von Katja Wendel. Gegen 17 Uhr erfreute dann der Posaunenchor aus Erksdorf die Nikolausmarktbesucher.

von Karin Waldhüter

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