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Verkürzt, aber weiter stimmungsvoll

Kultur Verkürzt, aber weiter stimmungsvoll

Noch sind drei Monate Zeit bis zum sechsten Kulturspektakel, das vom 5. bis 9. Juni stattfindet. Die Planungen für die Veranstaltungen laufen aber längst auf Hochtouren.

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Michael Richter-Plettenberg (Dritter von links) stellte das Programm im Beisein der Vereinsmitglieder (von rechts) Winfried Kaul (Kassierer), Inge Eismann-Nolte (Beisitzerin). Gerhard Eismann (Zweiter Vorsitzender), Birgit Gruß (Mitarbeiterin der Stadt),

Amöneburg. Im Laufe der vergangenen fünf Jahre hat sich das Kulturspektakel etabliert. Tausende Besucher besuchen alljährlich die Veranstaltungen auf dem höchsten Punkt des Basaltkegels. Etwas verkürzt, aber abwechslungsreich und mit neuen Ideen und Altbewährtem gestaltet soll das Kulturspektakel in diesem Jahr sein - das versprechen die Mitglieder des Vereins Kulturspektakel und der Magistrat der Stadt Amöneburg.

Während der Hauptversammlung stellte Michael Richter-Plettenberg, Bürgermeister und Vereinsvorsitzender in Personalunion, das an verschiedene Altersgruppen gerichtete Programm vor.

Zum Auftakt gibt es ein Angebot für die Kinder

Los geht es am Freitag, 5. Juni, um 9.30 Uhr mit dem musikalischen Mitmachspaß Hakuna Matata mit Spunk in der Tennishalle. Die gigantische Zahl von über 500 bereits angemeldeten Kindern habe mehrere Aufführungen nötig gemacht, berichtete Birgit Gruß - Bindeglied zwischen Verein und Magistrat. Am gleichen Tag beginnt auch für die Erwachsenen um 19 Uhr das Programm mit einem Open-Air-Gottesdienst in der Schlossruine. Dann feiert der Pastoralverbund Amöneburg mit allen Gästen das Bonifatiusfest. Nach dem Gottesdienst wird ein halbstündiges Theaterstück mit dem Titel „Bonifatius in Amöneburg“ von Joachim Hinze von den Berger Komödianten aufgeführt. Nach Enthüllung und Segnung einer neuen Bonifatius-Statue, die Kettensägen-Künstlerin Vera Morneweg aus Eichenholz anfertigt, folgt ein gemütliches Beisammensein.

Ein Lyrikabend zum Schmunzeln folgt am Donnerstagabend (6. Juni) mit der Marburger Lyrikkompanie. Am Freitag (7. Juni) rockt Softeis den Zwinger. Beginn ist um 20 Uhr mit der Vorgruppe „The Heads“. Der Gemischte Chor Tafelrunde bietet am Samstag, 8. Juni, ein Chorkonzert mit dem Titel „Oldies but Goldies“. Der Abend wird ergänzt mit Lichtermotiven, die nach dem Konzert angezündet werden. Anschließend zeigt Werner Eismann unter dem Titel „Drums and Lights“ beim illuminierten Turm auf einem Gerüst eine stimmungsvolle Trommel-Performance.

Kunsthandwerker kommen zum Ende der Festtage

Am Sonntag, 9. Juni, findet zum Abschluss im linken Teil des Schlosses der Familientag mit Aktionsständen und einem Rahmenprogramm auf der Bühne statt. Im rechten Teil errichten die Aussteller des Kunsthandwerkermarkts ihre Stände.

Eingebettet in den Kultursommer ergänzen zwei weitere Veranstaltungen das Kulturspektakel. So findet am Samstag, 3. August, um 19 Uhr eine Lesung auf der Wenigenburg mit Dr. Gerd Kanke statt. Zu einer Entdeckungstour durch die Gewölbekeller der Stadt sind alle Interessierten am 17. August eingeladen. Vielfältige kulturelle Leckerbissen, darunter Live-Musik, erwartet die Besucher während der ersten Auflage der „Nacht der Keller“. Beginn ist um 20 Uhr am Marktplatz.

In diesem Jahr finden zudem die Schlossfestspiele Rauischholzhausen erstmals eine Fortsetzung in Amöneburg. Vom 19. Juni bis 7. Juli präsentieren Depro Concert und Regisseur Peter Radestock das Stück „Der Hauptmann von Köpenick“. Christian Schmidt von Depro Concert betonte, die Planungen seien weit fortgeschritten. „Ein umfangreiches Modell für das Bühnenbild wurde entwickelt, die Schauspieler wurden verpflichtet, die Werbung steht, der Karten-Vorverkauf läuft“, erklärte er. Insgesamt werden 15 Vorstellungen gespielt. Das Gelände bietet rund 660 Besuchern Platz. Ein Shuttle-Bus soll die Besucher von den Parkplätzen zum Veranstaltungsort bringen.

Überdachung für den Zwinger soll kommen

n Richter-Plettenberg berichtete, dass es noch keine Überdachung für den Zwinger gebe, aber „Bewegung in die Sache gekommen“ sei. „Grundsätzlich haben die Vereine Unterstützung signalisiert“, erklärte er. Eine Projektgruppe wolle sich um Fördermittel von der EU bemühen. Das Kulturspektakel habe sich etabliert, schwarze Zahlen schreibe es aber noch nicht, fasste er zusammen.

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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