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Vereine bieten Senioren ein "Best-of"

Karneval Vereine bieten Senioren ein "Best-of"

Zahlreiche Raketen ließen Neustadts Senioren am Samstagnachmittag im Haus der Begegnung als Anerkennung für die Leistung der Narren auf der Bühne starten.

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Die Knallfrösche von Sankta Maria thematisierten in ihrem Tanz die Jahreszeiten, die rote Garde des Frauenvereins die Arbeit im Grand Hotel.

Quelle: Maik Drossel

Neustadt. Die Gäste des karnevalistischen Seniorennachmittags erwartete ein volles Programm mit Tänzen, Vorträgen und Büttenreden - einem „Best-of“ aus den Prunksitzungen.

Jochen Schratz von der Kolpingfamilie Neustadt, Lucia Köhler vom Frauenverein 1958, Michael Launer vom VfL Neustadt und Felicitas Trebes-Börner von der katholischen Frauengemeinschaft führten das Publikum abwechselnd durch das Programm, das ihre Vereinsmitglieder gestalteten.

Das Neustädter Jugendblasorchester hatte die musikalische Eröffnung übernommen. Danach überreichte Bürgermeister Thomas Groll die Orden der Stadt an die Prinzenpaare - das Kinderprinzenpaar des Jugendblasorchesters, Vanessa Tcherkessov und Carlo Kappel, und das VfL-Prinzenpaar Ricarda Hill und David Borowka.

Die Neustädter Narren haben am Samstag ihren karnevalistischen Seniorennachmittag im Haus der Begegnung gefeiert.

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Das Tanzprogramm am Nachmittag eröffnete die Kolpinggarde unter der Leitung von Ricarda Hill. „Wissenswertes“ über Neustadt und den bevorstehenden Umbau des Hauses der Begegnung erfuhren die Gäste von Christina Bielert und Michaela Krapp. In ihrem Vortrag „Zwei Hausmeister“ zeigten sie den Gästen, was in dem Gebäude alles im Argen liege.

Danach übernahmen die Majoretten des Jugendblasorchesters und machten die Bühne zur Manege: Unter der Leitung von Ramona Schlitt, Laura Cloesund Lena Kleiner führten die Kinder ein buntes Tanzprogramm in Zirkusmanier auf.

Tanzmariechen begeistert

Mit Volker Keßler vom VfL kam dann der „Knappe vom Junker Hans“ auf die Bühne. Dieser ging in seiner Büttenrede über die Geschehnisse in Neustadt hinaus über den großen Teich und widmete sich Donald Trump. Zudem kommentierte er mit lustigen Reimen den türkischen Präsidenten Erdogan.

Die Knallfrösche repräsentierten in einem Tanz zu einem bunten Musikmix die vier Jahreszeiten. Liane und Roswita Schmittdiel sowie Sabrina Geidl hatten die Proben geleitet.

Die Kolpingfamilie nahm sich die Deutsche Bahn zur Brust: Humoristisch verpackt, mit viel Wortwitz und Liebe zum Detail, griffen „Die Suppentanten“ die gängigen Klischees auf und zeigten, was Bahnreisende so alles auf sich nehmen müssen.

Danach gehörte die Bühne Lea Stumpf. Das Tanzmariechen der Kolpingfamilie - das eine langjährige Vakanz füllt - begeisterte die Gäste mit einer rasanten Mischung aus Rädern, Flickflacks und Spagat.

Auch Pippi Langstrumpf kam auf die Neustädter Bühne. Die Traumtänzer der katholischen Frauengemeinschaft St. Maria (KfD) brachten die Kinderbuchheldin mit ihrer Tanzaufführung in das Haus der Begegnung. In dem Vortrag „Wenn ich nicht auf der Bühne wär“ präsentierte die katholische Frauengemeinschaft ein perfekt aufeinander abgestimmtes bewegtes Bühnenbild, indem sie die Berufe präsentierten, die sie machen würden, wenn sie nicht auf der Bühne ständen.

Die Schnapsdrosseln vom VfL Neustadt präsentierten eine Coverversion der Abba-Hits Mama Mia und Waterloo und besangen dabei ihr Prinzenpaar und danach die Renovierung des Hauses der Begegnung.

Danach führte die Garde des Frauenvereins ihren modernen Tanz vor. Für den letzten Akt sorgte die Prinzengarde des VfL. Unter der Leitung von Daniela Keßler-Lebendig und Alexandra Geus präsentierte sie ihren Gardetanz. Der Seniorennachmittag endete mit den Schlussworten des Prinzenpaares und dem Auszug aller Repräsentanten.

von Maik Drossel

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