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Unternehmen findet Betreiber

Bauprojekt Unternehmen findet Betreiber

Das Gebäude steht, außen nehmen die neuen Parkanlagen Gestalt an. Zug um Zug verändert sich das „Gesicht“ dieses Teiles der Stadtallendorfer Stadtmitte.

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Handwerker sind derzeit noch mit dem Innenausbau des neuen Edeka-Marktes beschäftigt.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Wann genau Edeka seinen neuen Lebensmittelmarkt eröffnet, will Gregor Muth noch nicht sagen. Muth ist Prokurist bei Edeka Melsungen und bei dem Handelsunternehmen für die Standortentwicklung in der Region verantwortlich. Im letzten Quartal werde es definitiv so weit sein, sagt Muth. Ein klein wenig konkreter wird er dann aber doch noch: „Die Stadt lässt uns mit ihrem Hallenbad den Vortritt“, formuliert es Muth. Zuletzt hatte Bürgermeister Christian Somogyi bei der Baderöffnung den Dezember als möglichen Termin genannt. Noch gibt es auch reichlich Arbeit für die Bauunternehmen. Im Inneren des Edeka-Neubaues sind derzeit zahlreiche Handwerker aktiv. Wie seinerzeit angekündigt, teilen nur wenige Stützen den Marktbereich im Inneren. Der Getränkemarkt wird integriert, es gibt allerdings einen separaten Zugang zur Leergutrückgabe. „Wir werden erst dann einziehen, wenn wirklich alles fertig ist“, betont Muth. Provisorien werde es auf keinen Fall geben.

Rund 2500 Quadratmeter ­Verkaufsfläche bekommt der neue Markt. Diese Zahl bestätigte Muth beim Baustellenbesuch noch einmal. Zum Vergleich: Edeka-Konkurrent Rewe jenseits der Main-Weser-Bahn hat etwa die gleiche Verkaufsfläche.

Inzwischen zweiter Markt

Inzwischen hat das Handelsunternehmen auch einen Betreiber für den neuen Markt in Stadtallendorf gefunden. Wie die OP berichtete, betreiben selbstständige Kaufleute die Edeka-Märkte. Das Unternehmen bleibt dabei allerdings in diesem Falle der Eigentümer des Gebäudes. Daran werde sich auch nichts ändern, betont Muth.

Für Edeka habe von Beginn an festgestanden, sich dauerhaft an den neuen Standort in Stadtallendorf zu binden. Das Gebäude ist also kein Spekulationsobjekt.

Einzelheiten zum künftigen Marktbetreiber nannte Muth allerdings noch nicht. Es handele sich um eine Existenzgründung. Der Marktbetreiber werde ein „Edeka-Eigengewächs“ sein. „Und er kennt die Region“, sagt Muth. Das Handelsunternehmen wird in Stadtallendorf dann zukünftig mit zwei Märkten vertreten sein. „Falker“ existiert in Stadtallendorf bereits seit Jahrzehnten.

Außen nehmen die Parkplatzflächen immer mehr Kontur an. Etwa 160 Parkplätze schafft das Unternehmen. Bei Übergabe des Gebäudes wird Edeka am Ende rund neun Millionen Euro investiert haben. Nur wenige Meter entfernt saniert die Stadt das Hallenbad für annähernd zehn Millionen Euro. Die Badsanierung wird dabei auch als Impuls zur Belebung der Stadtallendorfer Innenstadt gesehen.

In das Gesamtprojekt „Busbahnhofsbebauung“ flossen bis zum Jahr 2010 rund 15 Millionen Euro.

von Michael Rinde

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