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Untergasse bis 12. Mai gesperrt

Bauarbeiten Untergasse bis 12. Mai gesperrt

Die Arbeiten an der Kirchhainer Großbaustelle in der Untergasse liegen im Zeitplan. Das berichtete Kirchhains Bauamtsleiter Volker Dornseif am Montagabend vor dem Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr.

Kirchhain. Kirchhain. Beim gestrigen Baustellenbesuch der OP zeigte die Straße schon ihr nahezu endgültiges Bild. Die Bauleute waren noch mit einigen Feinarbeiten auf den gepflasterten Bürgersteigen und mit dem Einbau eines so genannten „Aufmerksamkeitsfelds an den Einmündungen der Straßen Weinberg und Erbsengasse in die Untergasse beschäftigt. Diese Feinarbeiten werden sich noch zwei Wochen lang hinziehen, so dass die Untergasse erst am Dienstag, 12. Mai, wieder für den Verkehr freigegeben wird. Fußgänger können dagegen schon jetzt auf den im Vergleich zur alten Untergasse geradezu opulenten Bürgersteigen ein ganz neues Gehgefühl erlaufen.

Am Donnerstag erhält Ruckelpiste eine Feindecke

„Am Donnerstag wird die Feindecke aufgetragen“, kündigte Volker Dornseif den Abschluss der Fahrbahn-Arbeiten auf der einstigen Ruckelpiste an. Die Arbeiten beginnen auf der Kreuzung Am Amöneburger Tor/Gänseburg/Untergasse. Dazu muss die Verbindung der Straße Auf dem Groth zur Gänseburg gesperrt werden.

Die dritte Bauphase zum Ausbau des südlichen Stadteingangs beginnt am 6. Mai. Dann wird der Straßenbelag auf dem außerhalb der Ortslage gelegenen Teilstück der Straße Am Amöneburger Tor zwischen der Ohmbrücke und dem Ausbau-ende am Kirchhainer Kreisel abgefräst und dann erneuert. Bis zum Abschluss der Arbeiten Ende Mai/Anfang Juni wird die Straße Am Amöneburger Tor auf ihrer ganzen Länge voll gesperrt. Die Straße bleibt lediglich für den Anliegerverkehr zwischen der Kreuzung Gänseburg/Untergasse und der Ohmbrücke für den Anliegerverkehr offen.

Keine Überschneidungen mit Stasebacher Kreisel

Volker Dornseif zeigte sich zuversichtlich, dass das Gesamtprojekt pünktlich abgeschlossen werden kann - ohne Überschneidungen mit dem von Hessen Mobil zu bauenden Stausebacher Kreisel.

Zudem befasste sich der unter Vorsitz von Professor Erhard Mörschel tagende Ausschuss mit einem Langzeit-Objekt der Kirchhainer Verkehrsentwicklung: Dem schon 2004 im Verkehrsentwicklungsplan festgestellten Kreisverkehr für die Kreuzung Frankfurter Straße/ Kasseler Straße.

Regulärer Ausbau des Kreisels wäre zu teuer

Bürgermeister Jochen Kirchner stellte dem Ausschuss die Vorplanung eines Ingenieurbüros für den Bau eines provisorischen Kreisverkehrsplatzes auf dieser viel befahrenen Kreuzung vor. Die innere Begrenzung des Kreisels könne durch die Kunststoff-Elemente des „Lego-Kreisels“ gestaltet werden, die Hessen Mobil der Stadt kostenlos überlassen habe.

Die Notwendigkeit für den provisorischen Kreisverkehr begründete der Bürgermeister mit der Kurvenlage einer Abbiegespur, der hohen Verkehrsfrequenz auf dieser Kreuzung und mit den großen Schwierigkeiten, die Verkehrsteilnehmer aus der Pestalozzi-Straße und der Straße An der Wohra beim Abbiegen in Richtung Innenstadt hätten. Ein regulärer Ausbau des Kreisverkehrsplatzes wäre 400000 Euro teuer - plus der Kosten für den Austausch von sich verengenden Kanalrohren unter der Kreuzung.

Der provisorische Ausbau des Kreisels mit einem Durchmesser von 30 Metern ist laut Volker Dornseif für 100000 Euro zu haben. Allerdings gibt es für diesen 2015 keine Haushaltsmittel.

Der Ausschuss beauftragte den Magistrat einstimmig, das Vorhaben für 2016 in Abstimmung mit Hessen Mobil voranzubringen.

von Matthias Mayer

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