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Umfrage unterstützt die Badpläne

Stadtallendorf Umfrage unterstützt die Badpläne

580 Stadtallendorfer beteiligten sich im Frühjahr an einer Befragung für die Sportentwicklung in der Stadt. Rund um das Hallenbad gab es eigene Fragenkomplexe.

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Renate Hanke reinigt Fliesen im Kinderbecken des Bades.

Quelle: Rinde

Stadtallendorf. Das Hallenbad hat „Sommerpause“, gearbeitet wird dort in diesen Wochen trotzdem. Aus dem Kinderbecken ist das Wasser schon abgelassen. Badmitarbeiterin Renate Hanke schrubbte am Freitag bereits die Fliesen. In der nächsten Wochen erneuert ein Unternehmen dort Fugen. Das gehört zu den regulären Wartungsarbeiten, die Jahr für Jahr anstehen.

Bei beiden Stadtallendorfer Bädern wünschen sich befragte Stadtallendorfer Bürger allerdings in naher Zukunft höhere Investitionen. Auf der Wunschliste, die bei der Befragung zu Sportentwicklung und Sportverhalten enstand, lag dieser Punkt auf Platz eins (diese Zeitung berichtete).

Im Herbst dürfte eine Entscheidung darüber fallen, in welchem Umfang das 40 Jahre alte Bad saniert wird – oder ob es gar zu einem Neubau am Stadion kommt. Angesichts dieser weitreichenden Entscheidung sind die Rückmeldungen, die Bürger bei der Befragung zum Sportverhalten zum Bad gaben, von besonderer Bedeutung.

580 Stadtallendorfer hatten ihre Fragebögen zurückgesandt, 2.600 Bögen hatten das beauftragte Institut für kooperative Planung und Sportentwicklung und die Verwaltung versand. Bei der kürzlichen Informationsveranstaltung waren die Ergebnisse zum Komplex Hallenbad nicht im Detail vorgestellt wordfen.

Lob gab es von den Befragten für Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Badpersonals und für das Kursangebot. Bei diesen beiden Punkten lagen Anspruch und Wahrnehmung in der Auswertung ganz dicht beieinander. Bei Hygiene und Sauberkeit oder Öffnungszeiten klafft die Schere dagegen auseinander.

„Sauber ist unser Bad“, betont Giselher Pontow, Betriebsleiter der Stadtwerke und verweist auf den bis ins kleinste Detail gehenden Reinigungsplan. Allerdings gebe es immer wieder Klagen, die Pontow mit der Kritik der Befragten in Zusammenhang bringt. Die Klagen beziehen sich häufig auf den Zustand von Fugen oder kleinere Baumängel wie Undichtigkeiten an einzelnen Stellen, die das Personal dann allerdings auch schnell beseitige.

von Michael Rinde

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