Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Umbau schafft Platz für eine neue U-3-Gruppe

Kinderbetreuung Umbau schafft Platz für eine neue U-3-Gruppe

Sechs Wochen wurde im Kindergarten St. Hubertus umgebaut, damit Kinder ab zehn Monate hier optimal betreut werden können. Jetzt wurde in der neuen Kinderkrippe Einweihung gefeiert.

Voriger Artikel
Nun also doch: Stadt spart beim Licht
Nächster Artikel
Rauschenberger können mitverdienen

Die Nutzer des neuen U-3-Gruppenraums nahmen ihr neues Teilzeit-Zuhause gemeinsam mit ihren Eltern in Augenschein. Foto: Karin Waldhüter

Mardorf. Während der Umbauzeit ist in dem katholischen Kindergarten viel Neues entstanden. Seit Mitte August bietet die neue Kinderkrippe Kindern von zehn Monaten bis zwei Jahre beste Voraussetzungen, um in den hellen, neuen Räumen zu spielen, zu kuscheln und zu schlafen. „Es ist ein schöner Weg den wir beschritten haben“, erklärte Einrichtungsleiterin Astrid Wichert während der Einweihungsfeier.

Derzeit besuchen zwar nur vier Kinder die Kinderkrippe, aber die sechs weiteren Plätze sind bereits vergeben. Zudem stünden einige Kinder auf der Warteliste,“, erklärte Wichert, die zur Eröffnung alle Kinder mit ihren Eltern eingeladen hatte, die demnächst die Einrichtung besuchen werden.

„Unser Ziel war es eine zusätzliche Gruppe zu schaffen, die nicht zu teuer wird“, berichtete Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg. Er hob hervor, dass die Stadt Amöneburg damit die 35-Prozent-Quote für U-3-Kinder erreiche. Wegen der bestehenden Familienstrukturen sei dieser Bedarf in Amöneburg noch unterdurchschnittlich, erklärte Richter-Plettenberg. „Dass die Gruppe belegt ist, ist ein Zeichen für eine Punktlandung“, freute sich der Bürgermeister, der für jedes Kind ein rotes Lätzchen mit dem aufgestickten Wappen der Stadt mitgebracht hatte.

Wo einst der Eingangsbereich des Kindergartens und ein Büro zu finden waren, ist heute ein in sich geschlossener Trakt entstanden, der einen Gruppenraum mit einem direkt angrenzenden Waschraum und einen Schlafraum für die Kleinen beherbergt. Eine neue Fußbodenheizung sorgt beim Krabbeln auf dem Boden für warme Hände und Füße. Im gegenüberliegenden Gruppenraum, der als solcher nicht genutzt wurde, finden sich nun das Büro der Einrichtungsleiterin sowie Personal- und Materialraum.

„Wir hoffen, dass das ursprüngliche Budget von 120 000 Euro eingehalten werden kann“, erklärte das Stadtoberhaupt. Als Eigentümer des Hauses trägt die Stadt die gesamte Baulast. Während der Arbeiten hätten Amöneburgs Bauamtsleiter Volker Lehfeld und Andreas Becker (Koordinator Bauhof) eine tragende Rolle gespielt. Vom Bauhof seien etliche Arbeiten erledigt worden, so der Bürgermeister. Noch ist der geplante Außenbereich für die Kleinkinder nicht fertig, diese Arbeiten sollen im kommenden Frühjahr folgen.

Während der Zeit des Umbaus lief der Kindergartenbetrieb weiter, wobei die wesentlichen Umbauarbeiten in den dreiwöchigen Sommerferien erledigt wurden. „Pünktlich zum ersten August waren die Bauarbeiten abgeschlossen. Nur die Möbel waren noch nicht geliefert“, erinnerte Richter-Plettenberg an die kurze Verzögerung im Ablauf.

Von den baulichen Veränderungen berichteten die Architekten Jörg Weber und Roland Ott. Eine massive Wand sei heraus gebrochen worden, die statische Last sei abgefangen und Stahlträger eingezogen werden, elektrotechnische Arbeiten seien nötig geworden. „Es war eine aufregende Zeit, eine Staubschutzwand wurde aufgebaut und sicherlich mussten die Kinder und das Team unter den Arbeiten leiden, doch am Ende sind alle glücklich“, betonte Roland Ott.

Zur Betreuung der Kleinkinder wurden zwei Erzieherinnen eingestellt. Insgesamt bietet die Mardorfer Einrichtung jetzt Platz für 22 U-3 Kinder.

von Karin Waldhüter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr