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Truppe fehlen Freizeitmöglichkeiten

Bundeswehr Truppe fehlen Freizeitmöglichkeiten

Den Soldaten vor Ort fehlt es an Freizeitmöglichkeiten. Eine „Offene Betreuung“ und ein neuer Arbeitskreis sollen die Not lindern.

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In diesem Jahr wird es wieder einen Herrenwald-Lauf geben, der auch ein Veranstaltungsangebot für Soldaten ist.

Quelle: Alfons Wieber

Stadtallendorf. Das Stadtallendorfer Soldatenheim ist seit Anfang vergangenen Jahres geschlossen. Wie lange der frühere Treffpunkt von Soldaten und Stadtallendorfer Bürgern dicht bleiben wird, ist nicht abzusehen. Fläche und Gebäude gehören dem Bund, jedoch ist die Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (KAS) Betreiberin der mittlerweile in die Jahre gekommenen Betreuungseinrichtung.

Die Gründe der Schließung sind zum einen die derzeit nicht vorhandenen Finanzmittel zum Umbau, „Vier Millionen Euro kann man nicht so einfach aus dem Hut zaubern“, sagte Standortältester Brigadegeneral Volker Bescht. Eigentlich war eine grundhafte Erneuerung des maroden Gebäudes und dessen Anpassung an die gestiegenen Bedürfnisse der Soldaten bereits ab Ende 2009 fest eingeplant gewesen.

„Als ich hierher kam, war ich etwas erschrocken über das, was es am Standort Stadtallendorf alles nicht gibt, nämlich kein Soldatenheim, keinen Fitnessraum und qualitativ geringwertige andere Freizeiteinrichtungen“, stellte General Bescht fest. Um den Soldaten trotzdem eine adäquate Betreuung in ihrer Freizeit zu ermöglichen, hat sich am Dienstag der neue Arbeitskreis „Soldat und Freizeit“ unter Mitwirkung vieler militärischer Vertreter des Standortes, Angehörigen der Bundeswehrverwaltung, Mitarbeitern der KAS und zivilen Vertretern aus Behörden und Vereinen gegründet.

Das neue Gremium will nun zusammen mit der KAS im Rahmen der sogenannten „Offenen Betreuung“ mithelfen, Soldaten und das zivile Umfeld in sinnvollen Freizeitaktivitäten miteinander zu verbinden.

von Alfons Wieber

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