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Treffpunkt für Jung und Alt lebt wieder

Heimatverein Treffpunkt für Jung und Alt lebt wieder

150 Langendorfer und Hertingshäuser trafen sich am Samstagvormittag im Wald zwischen ihren Heimatdörfern zur Wiedereinweihung des Vollmersborns.

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Aus Vollmersborn fließt wieder Wasser – selbst während einer Trockenperiode.

Quelle: Kai Erdel

Langendorf. Der Heimatverein der Hugenotten Hertingshausen hatte die feierliche Wiedereinweihung des Vollmersborn organisiert, und zahlreich folgten Bewohner beider Dörfer der Einladung. Obwohl Schauer vorhergesagt waren, verzogen sich pünktlich um halb elf die Wolken, so dass die Wanderer aus beiden Dörfern trocken und bei herrlichem Sonnenschein zum Vollmersborn liefen, der in dem Waldstück zwischen beiden Dörfern liegt.

Für lange Jahre vergessen, hatten sich die beiden Langendorfer Rentner Kurt Schneider und Karl Hartmann vergangenes Jahr an die Arbeit gemacht, den Born wieder herzurichten. Zur Einweihung feierten die Besucher mit Pfarrer Hardy Klinzing vor Ort unter den hohen Bäumen, die den Born umstehen und ihn beschatten, einen Gottesdienst. Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor Wohra.

Von der Menge der Besucher wurde offensichtlich auch Klinzing überrascht, denn es gab bei Weitem nicht genug Liedtexte. Es mögen nur diejenigen ein Textblatt nehmen, die auch kräftig mitsingen“, lautete dann die Ansage beim Verteilen der Blätter. „Der Born wurde wunderbar hergerichtet“, lobte Klinzing, ehe er darauf hinwies, dass die Quelle auf einer Anhöhe entspringe. „Das zeigt uns, dass wir immer mit Dingen rechnen müssen, die wir so nicht erwarten“, schloss dieser hieraus. Er verwies auf die Wichtigkeit des Wassers. „Was passiert, wenn der Regen ausbleibt, erleben wir gerade“, sagte er unter Hinweis auf die derzeitige Trockenperiode. Daher schloss Klinzing die Bitte um Regen in sein Gebet mit ein.

von Kai Erdel

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