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Training mit dem Koloss der Lüfte

Bundeswehr Training mit dem Koloss der Lüfte

Vergangene Woche trauten manche Stadtallendorfer ihren Augen nicht: Über ihren Köpfen schwebten Fahrzeuge. Die Division Spezielle Operation übte Lufttransporte.

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Der Transporthubschrauber CH-53.

Quelle: OP

Stadtallendorf. Die Rekruten zücken ihre Handys. Autos halten an der Straße, die Fahrer steigen aus und staunen. So etwas bekommen noch nicht einmal Soldaten sehr oft zu sehen: 13 Tonnen Stahl, die sich scheinbar schwerelos durch die Lüfte bewegen. Zum ersten Mal übt die Division Spezielle Operationen (DSO) am heimischen Standort den Lufttransport mit dem größten Hubschrauber der Bundeswehr: der CH-53. „Das ist tatsächlich ein seltener Anblick, da die CH-53 meist im Auslandseinsatz sind“, erklärt Oberstleutnant Achim Fahl und blickt auf den 22 Meter langen Koloss, der über dem Gelände der Heerrenwaldkaserne kreist.

Tatsächlich war einer der beiden Piloten noch vor kurzem in Afghanistan. Der Hauptmann, Alexander Korn, gibt einen Befehl an seine Truppe und plötzlich wabert orangefarbener Rauch über den Landeplatz. Ein Überraschungsmoment für den Piloten, denn der Rauch bedeutet, dass die Landung nicht sicher ist – der Hubschrauber muss wieder abdrehen. „Das kommt im Einsatz schon einmal vor, wenn der Landeplatz zum Beispiel vermint ist oder die Gefahr besteht, dass der Hubschrauber beim Landen beschossen wird“, erklärt Hauptmann Korn. Der CH-53 ist ein mittelschwerer Transporthubschrauber, der bereits seit den 70er Jahren im Heer genutzt wird. Bis zu 5,5 Tonnen Außenlast kann der CH-53 transportieren.

von Nadine Weigel

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