Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Trägerverein sorgt für Diskussionen

Erfurtshausen Trägerverein sorgt für Diskussionen

Im zweiten Dorfforum ging es hauptsächlich um den Themenbereich „Dörfliche Gemeinschaft und Identität“. Am längsten diskutierten die Erfurtshäuser, allerdings über das Bürgerhaus.

Voriger Artikel
Zeuge bekommt Physik-Nachhilfe im Gerichtssaal
Nächster Artikel
Angebranntes Essen ruft Feuerwehr auf Plan

Thorsten Fuhrmann (links) und Gunter Kaufmann diskutieren über die kostenlose Nutzung der kommunalen Einrichtungen durch Vereine. Sie sind sich einig, dass dies „in der heutigen Zeit“ nicht mehr funktioniere.

Quelle: Karin Waldhüter

Erfurtshausen. Ging es im ersten Dorfforum, mit dem Ende November die Dorferneuerung begann, vor allem um die Ermittlung von Stärken und Schwächen, so stellten die Erfurtshäuser während ihres zweiten Dorfforums wesentlich konkretere Projektideen vor.

Kirsten Steimel und Henriette Klinkhart von der Bürogemeinschaft regioTrend & HKlinkhart stellten den rund 40 Gästen zunächst die Ergebnisse des ersten Dorfforums vor. Demnach kristallisieren sich drei Handlungsfelder heraus, um das Leben in Erfurtshausen „zukunftssicher“ zu machen. Am Donnerstag stand das Thema „Dörfliche Gemeinschaft & Identität, soziales und kulturelles Engagement, sowie touristische Ansätze“ im Mittelpunkt. Die Gestaltung und Verschönerung des Ortsbilds, die Schaffung eines zentralen Bereichs um das neue Bürgerhaus sowie erneuerbare Energien (Bioenergiedorf) sollen die Themen weiterer Veranstaltungen sein.

Den Einstieg in das zweite Forum bildeten einige Ansätze: eine bessere Positionierung im kulturellen und touristischen Bereich (zum Beispiel durch den Umbau einer ehemaligen Scheune zu einem Heuhotel) oder die Schaffung eines Angebots für Gäste mit Fahrrädern. „Wir nehmen als Erfurtshäuser oft nicht bewusst wahr, welche Möglichkeiten wir hier haben“, erklärte der Erste Stadtrat, Bernd Riehl zum Thema Tourismus. „Können wir allein in Erfurtshausen so etwas initiieren?“, hinterfragte Norbert Riehl kritisch. Das touristische Potenzial werde zur Zeit auch in Amöneburg unter Potenzial verkauft, erklärte Bürgermeister Michael Richter Plettenberg. Für ein geplantes Projekt wie den „Ohmtalrundwanderweg“, der allerdings bisher nur in Köpfen bestehe, sei Erfurtshausen ein guter Standort. Gebäude zu verschönern und zu veredeln stehe und falle mit Privatinvestoren, ergänzte der Bürgermeister.

von Karin Waldhüter

Mehr lesen Sie am Montag in der Printausgabe der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr